Master 2016

Studienplatzausbau

Master 2016

Seit dem Jahr 2006 steigen die Studienanfängerzahlen kontinuierlich an. Dies ist insbesondere eine Folge der steigenden Zahl junger Menschen, die die Hochschulreife erlangen sowie des hohen Übergangs der Abiturienten ins Studium.

Nachdem die Landesregierung mit dem Ausbauprogramm "Hochschule 2012" rund 22.500 Studienanfängerplätze in Bachelor- und Staatsexamensstudiengängen geschaffen hat und somit vielen jungen Menschen den Studieneinstieg ermöglicht hat, wird in den kommenden Jahren die Nachfrage nach Masterstudienplätzen weiter steigen. Deshalb baut das Land Baden-Württemberg die Kapazitäten in Masterstudiengängen weiter aus. In der ersten Stufe des Ausbauprogramms „Master 2016“ wurden ab dem Jahr 2013 bereits rund 4.100 zusätzliche Master-Studienanfängerplätze ausgebaut. Hierauf setzt nun die zweite Stufe auf und fördert weitere rund 2.200 Master-Studienanfängerplätze, die den Studierenden in Baden-Württemberg ab Wintersemester 2016/2017 beziehungsweise 2017/18 zur Verfügung stehen.  

Rund 60 Mio. Euro für den Ausbau

In der ersten Ausbaustufe stehen für das Programm „Master 2016“ jährlich 38,9 Millionen Euro im Haushalt zur Verfügung, hinzu kommen nun weitere 21 Mio. Euro pro Jahr.

Dabei wurden in der ersten Ausbaustufe 112 W3-Professuren und 20 W2-Professuren sowie 132 E13-Stellen für wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geschaffen, unterstützt von weiteren 66 E5 und E6-Stellen für Sekretariate Die Stellen stehen befristet für den Ausbau zur Verfügung. Hinzu kommen in der zweiten Ausbaustufe des Programms weitere rund 25 W3-Professuren, 30 W2-Professuren, 5 W1-Professuren sowie 50 E13-Stellen für wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie 30 weitere E11-Stellen im Verwaltungs- und Hausdienst.

Die Landesregierung hat sich bereits in der Planungsphase von einer Expertengruppe beraten lassen, um den Ausbau bedarfsgerecht zu gestalten. Auf Basis der Empfehlungen der Expertengruppe [PDF 193 KB]  wurde der Ausbau konzipiert.

Der Ausbau der Studienplätze erfolgte im Dialog mit Hochschulen, Wirtschaft, öffentlichen Arbeitgebern und Wissenschaft.


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