Pressemitteilung

Hochschulen
  • 27.12.2017

Baufreigabe für das Center for Visual Computing of Collectives der Universität Konstanz

Das Ministerium für Finanzen hat die Baufreigabe für das Forschungsgebäude „Center for Visual Computing of Collectives“ (VCC) der Universität Konstanz erteilt.

„Mit dem VCC entsteht ein interdisziplinäres Spitzenforschungszentrum an der Universität Konstanz. Die Kompetenzen in Informatik und Biologie sind in Konstanz dann unter einem Dach. Auf sechs Geschossen und rund 3.200 Quadratmetern Fläche sind künftig Labore, Büros und Besprechungsräume untergebracht“, sagte Finanzministerin Edith Sitzmann.

„In Konstanz entsteht mit dem neuen Forschungsbau eine der modernsten Einrichtungen weltweit zur Erforschung von Gruppenverhalten. Das VCC ist auch ein faszinierendes Beispiel für die Bedeutung der Digitalisierung in der Wissenschaft: In den hochmodernen Speziallaboren werden riesige Datenmengen gewonnen, analysiert und visualisiert, die ganz neue Einblicke ermöglichen“, sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer.

In den neuen VCC-Laboren ist es möglich, Vogel-, Fisch- und Heuschreckenschwärme in einer virtuellen Umgebung zu beobachten. Die Fische befinden sich etwa in Aquarien mit natürlichem Bodenseewasser und werden gefilmt. Aus der Erforschung des Schwarmverhaltens ergeben sich Ansätze zur Prävention landwirtschaftlicher Schädlingsplagen, Erkenntnisse, wie sich Krankheitswellen ausbreiten, bis hin zu Grundlagen für die Steuerung autonomer Roboter.

Der Neubau entsteht zwischen den Gebäuden für Informatik und Biologie im nördlichen Campusareal der Universität Konstanz. Das Gebäude ist an das Nahwärme- und Kältenetz der Universität angebunden. Eine Kraft-Wärme-Kopplung versorgt das Nahwärmenetz. Gekühlt wird über ein Kaltwassernetz mit Bodenseewasser.

Der Neubau für 25,1 Millionen Euro soll im Herbst 2020 fertig gestellt sein.
Der Bund hat das Bauprojekt in sein Programm zur Förderung überregionaler Forschungsgebäude aufgenommen. 50 Prozent der Gesamtbaukosten kommen daher aus Bundesmitteln. Jeweils 25 Prozent investieren die Universität Konstanz und das Land Baden-Württemberg in den Neubau.


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