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Landesforschungspreis

Bild: Landesforschungspreis Baden-Württemberg
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Mit dem Landesforschungspreis würdigt das Land Baden-Württemberg herausragende wissenschaftliche Leistungen aller Disziplinen und macht sie einer breiteren Öffentlichkeit bekannt. Bisherige Preisträger kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen – von der Biologie über die Philologie bis zur Finanzwissenschaft. Inzwischen ist bereits ein Nobelpreisträger unter den Ausgezeichneten. Seit 1999 ist der Preis zweigeteilt. Als höchstdotierter Forschungspreis, den ein Bundesland ausschreibt, werden je 100.000 Euro an eine Forscherin oder einen Forscher aus der Grundlagenforschung und eine Wissenschaftlerin oder einen Wissenschaftler aus der anwendungsbezogenen Forschung vergeben. Mit der Förderung haben die Preisträgerinnen und Preisträger die Möglichkeit, ein Forschungsvorhaben ihrer Wahl umzusetzen.

Vorgeschlagen werden Arbeiten von Fakultäten der Universitäten, Fachhochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen, wissenschaftlichen Organisationen sowie den Mitgliedern des Auswahlausschusses. Über die Vergabe des Forschungspreises entscheidet eine interdisziplinäre Jury, die aus angesehenen, erfahrenen Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen besteht. Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst schreibt den Forschungspreis jährlich aus und setzt die Frist für die Einreichung der Vorschläge fest.

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