Förderung von Frauen in der Wissenschaft

 

Die Förderung der Chancengleichheit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern nimmt in der Hochschulpolitik des Landes Baden-Württemberg einen hohen Stellenwert ein. Hierfür wendet das Land rund 3,8 Mio. Euro jährlich auf. Im Mittelpunkt der Anstrengungen steht dabei die bessere Vereinbarkeit von wissenschaftlicher Karriere und Familie, die Nachwuchsförderung von Frauen, die Stärkung der Gleichstellungsarbeit und die Erhöhung der Studentinnenanteile in den naturwissenschaftlichen und technischen Studiengängen.

 

Ein wesentliches Ziel ist die Verbesserung der Situation der wissenschaftlich tätigen Frauen an den Hochschulen des Landes. Da mit steigender Qualifikationsebene der Anteil der in der Wissenschaft tätigen Frauen abnimmt, kommt es auch in Zukunft ganz entscheidend darauf an, den weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchs weiterhin nachhaltig zu fördern. Die in den letzten Jahren vom Wissenschaftsministerium ergriffenen Maßnahmen zeigen erfreulicherweise schon erste Erfolge.

So stieg in den letzten Jahren an den Hochschulen Baden-Württembergs der Frauenanteil an den Professuren stetig an (2009: 15,6 Prozent). Auch bei den Promotionen (2009: 43,5 Prozent) und Habilitationen (2009: 18,8 Prozent) haben die Frauen deutlich aufgeholt. Einen wichtigen Beitrag zu dieser Entwicklung leisten die speziellen Frauenförderprogramme, die vom Wissenschaftsministerium unterstützt werden.  

 

Weitere Informationen zur Frauenförderung und Gleichstellung im Hochschulbereich erhalten Sie auf den Internetseiten der Landeskonferenzen der Gleichstellungsbeauftragten.


 

Margarete von Wrangell Habilitationsprogramm für Frauen

Mathilde-Planck-Lehrauftragsprogramm

Brigitte Schlieben-Lange-Programm

Mentoring-Programm

Frauen-Innovation-Technik (FIT)

Professorinnenprogramm