Europa 2020
„Mit „Europa 2020 - Eine Strategie für intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum“ hat die Europäische Kommission am 04.03.2010 ein auf die nächsten zehn Jahre angelegtes Wirtschaftsprogramm der Europäischen Union offiziell vorgeschlagen.
Die neue Langzeitstrategie „Europa 2020“ löst die Lissabon-Agenda für Wachstum und Beschäftigung ab, die nach 10 Jahren ausläuft. Bereits vor zehn Jahren hatten die Staaten der Europäischen Union in der portugiesischen Hauptstadt den ehrzeigen Plan gefasst, Europa zum wettbewerbsfähigsten und dynamischsten wissensbasierten Wirtschaftsraum der Welt zu machen. Aber anders als bei den Lissabon-Zielen werden nicht nur allgemeine Ziele skizziert, sondern mit sogenannten Leitinitiativen die EU-Staaten diesmal enger in die Pflicht genommen.
Die für den Forschungsbereich maßgebliche Leitinitiative „Innovationsunion“ sieht Folgendes vor:
- Vollendung des Europäischen Forschungsraums
- Verbesserung der Rahmenbedingungen Unternehmensinnovationen, insbesondere durch EU-einheitliche Patent-, Urheber- und Markenrechte einschließlich deren Durchsetzbarkeit, schnellere Normungsverfahren und besserer Zugang zu Kapital.
- Einführung Europäischer Entwicklungspartnerschaften, insbesondere zum Aufbau der Bio-Wirtschaft, der Entwicklung zukunftsfähiger Kerntechnologien und von Technologien zur Unterstützung älterer Menschen im Alltag.
- Entwicklung eines strategischen Forschungsplans unter besonderer Berücksichtigung von Klimawandel, Energie- und Ressourceneffizienz, Gesundheit und demographischem Wandel.
- Überarbeitung und Weiterentwicklung bestehender Förderinstrumente

