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Wirtschaftliche und soziale Ziele der EU

 

Europa 2020 gibt die wirtschaftlichen und sozialen Ziele der EU für die nächsten zehn Jahre vor. Die Strategie hat fünf Kernziele:

 

  • Die Investitionen in Forschung und Entwicklung sollen mindestens drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts betragen.
  • Die Zahl der Schulabbrecher soll auf unter 10 Prozent verringert und die Anzahl der Hochschulabschlüsse auf 40 Prozent eines Jahrgangs steigen.
  • Die Beschäftigungsquote der 20-64-jährigen soll auf mindestens 75% ansteigen.
  • Die Treibhausgasemissionen sollen um 20% sinken.
  • Die Zahl der Menschen, die unter der nationalen Armutsgrenze leben, soll um 20 Millionen sinken.

 

Diese Ziele sollen insbesondere durch folgende Leitinitiativen erreicht werden:

 

  • In der "Innovationsunion" sollen die Voraussetzungen zur Förderung privater Forschungsinitiativen verbessert werden.
  • Mit "Jugend in Bewegung" sollen die Bildungssysteme leistungsfähiger gemacht werden.
  • Mit der kürzlich bereits vorgestellten "Digitalen Agenda für Europa soll der schnelle Internetzugang für Unternehmen und Privathaushalte ausgebaut werden.
  • Mit der Leitlinie "Ressourcenschonendes Europa" soll das Wirtschaftswachstum vom Ressourcenverbrauch abgekoppelt und die Nutzung erneuerbarer Energieträge vorangetrieben werden.
  • "Industriepolitik im Zeitalter der Globalisierung" will die Rahmenbedingungen für Unternehmen, insbesondere für kleinere und mittlere, verbessern.
  • Die "Agenda für neue Kompetenzen und neue Beschäftigungsmöglichkeiten" soll die Beschäftigtenquote erhöhen und lebenslanges Lernen unterstützen.
  • Eine "Europäische Plattform zur Bekämpfung der Armut" soll sicherstellen, dass Wachstum und Wohlstand möglichst vielen Menschen zu Gute kommen.“

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