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Haus des Dokumentarfilms

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Das Haus des Dokumentarfilms wurde 1991 als Europäisches Medienforum gegründet und dient der Sammlung, Sicherung und wissenschaftlichen Erschließung des deutschen und internationalen Film- und Fernsehdokumentarismus. Für Nutzer werden regelmäßig Tagungen, Workshops und Retrospektiven sowie der Branchentreff Dokville veranstaltet. Die Ergebnisse dieser Veranstaltungen sowie Untersuchungen zur Geschichte, Theorie und Ästhetik des Dokumentarfilms werden in der Buchreihe CLOSE UP veröffentlicht. Die wichtigsten internationalen Dokumentarfilme und Stilrichtungen stehen als Videokopien im Präsenzbestand des Archivs der Öffentlichkeit zur Verfügung. Gegenwärtig sind es über 7.000 Titel. Neben deutschsprachigen Produktionen bilden europäische Filme den größten Anteil, ein Sammelschwerpunkt ist Osteuropa.

 

Der Dokumentarfilmbestand ist über eine Filmdatenbank erschlossen, die online für Internet-Recherchen zur Verfügung steht. Außerdem hat das Haus des Dokumentarfilms die Aufgabe übernommen, mit finanzieller Unterstützung des Landes und der Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg eine Landesfilmsammlung aufzubauen und zu unterhalten.