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Große Landesausstellungen

 

Die Tradition großer Landesausstellungen geht auf das Jahr 1977 zurück, als anlässlich des 25-jährigen Landesjubiläums die außerordentlich erfolgreiche „Staufer-Ausstellung“ stattfand. Große Landesausstellungen sind umfangreiche und herausragende Ausstellungen, die ein spezifisch auf den südwestdeutschen Raum bezogenes Thema behandeln. Mit ihrer Ausrichtung auf das Land, seine Kultur und seine Geschichte sollen sie auch die Landesidentität fördern.

 

Zu den Großen Landesausstellungen gehören auch Ausstellungen, die sich anderen speziellen Themen aus Kunst, Kultur und Naturwissenschaften widmen können. Bedeutende Beispiele sind die besonders erfolgreichen Ausstellungen „Saurier -  Erfolgsmodell der Evolution“ im Jahr 2007 im Staatlichen Museum für Naturkunde in Stuttgart und im Jahr 2008 die Ausstellung „Matisse - Menschen, Masken, Modelle“ an der Staatsgalerie Stuttgart.

 

Übersicht der laufenden und geplanten Großen Landesausstellungen bis 2016:

2012

2013

2014

2015

2016

 

 

    Große Landesausstellungen 2012

    Baden! 900 Jahre - Geschichte eines Landes

    Vom16. Juni bis 11. November 2012, Badisches Landesmuseum Karlsruhe

     

    Aus Anlass der ersten urkundlichen Erwähnung Badens als Herzogsgeschlecht in den etablierten Stammlanden zwischen Alb und Murg im Jahr 1112 begeht das Badische Landesmuseum das 900-jährige Jubiläum der „badischen Landesgeschichte“ mit einer großen Ausstellung.

    Badisches Landesmuseum


     

    "Liebe Deinen Nachbarn" - Baden-württembergisch- französisch-schweizerische Beziehungsgeschichten (Austellungsort: Augustinermuseum Freiburg)
    Vom 28. April 2012 bis 30. September 2012, Haus der Geschichte

     

    Aus Anlass des 60-jährigen Bestehens des Südweststaats bietet das Haus der Geschichte eine Zeitreise durch zwei Jahrhunderte Nachbarschaftsbeziehungen. Die Ausstellung will die spannungsreichen und wechselhaften Beziehungen zu den europäischen Nachbarn in Frankreich, Österreich und Schweiz nachspüren und die Verbundenheit mit dem Land Baden-Württemberg visualisieren. "Liebe Deinen Nachbarn" präsentiert somit keine voneinander getrennten Nationalgeschichten, sondern zeigt, dass die Menschen hüben und drüben existenziell aufeinander angewiesen und ihre Leben untrennbar miteinander verwoben sind. 

    Haus der Geschichte


     

    Die Welt der Kelten. Zentren der Macht - Kostbarkeiten der Kunst

    Vom 15. September 2012 bis 17. Februar 2013, Kunstgebäude Stuttgart und Landesmuseum Württemberg

     

    Konzeption: Archäologisches Landesmuseum und Landesmuseum Württemberg

    Rund um den Schlossplatz soll eine Gesamtschau zur keltischen Kunst und Kultur erlebbar werden. Dabei wird das Archäologische Landesmuseum die keltische Zivilisation im Kunstgebäude und das Landesmuseum Württemberg die keltische Kunst im Alten Schloss darstellen. Das Landesmuseum Württemberg feiert mit dieser Ausstellung sein 150-jähriges Bestehen.

    Archäologisches Landesmuseum und Landesmuseum Württemberg


     

    Mythos Atelier. Von Caspar David Friedrich bis Bruce Nauman

    Vom 27. Oktober 2012 bis 10. Februar 2013 Staatsgalerie Stuttgart
    Kooperation: Kunsthalle Hamburg

     

    Bislang wurde in keiner Ausstellung das Thema der Atelierdarstellung in der Moderne umfassender thematisiert. Dabei ist der Blick auf die Werkstatt und Ideenschmiede des Künstlers, den dieser durch bestimmte Darstellungsweisen und Inszenierungen zu lenken versteht, von immensem Interesse. Die Ausstellung kann in wesentlichen Teilen auf Schlüsselwerke der Staatsgalerie zurückgreifen.

    Staatsgalerie Stuttgart


     

    Camille Corot - Gefühlte Natur
    Vom 29. September 2012 bis 06. Januar 2013, Staatliche Kunsthalle Karlsruhe

     

    Die Ausstellung zum Werk dieses zutiefst in der französischen Kunsttradition verankerten Künstlers fügt sich in idealer Weise in die Sammlungs- und Ausstellungsgeschichte der Staatlichen Kunsthalle. Sie kann neben dem Schwerpunkt in der Sammlung französischer Malerei und Zeichenkunst des 17. - 19. Jahrhunderts auf fünf Corot-Werke der Gemäldeabteilung und des Kupferstichkabinetts aufbauen. Zudem wird mit diesem Projekt die erfolgreiche Reihe von Ausstellungen französischer Kunst fortgesetzt, für die die Kunsthalle in den letzten zwei Jahrzehnten hohes internationales Ansehen gewonnen hat.

    Kunsthalle Karlsruhe


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    Große Landesausstellungen 2013

    In der Luft und unter Wasser - unterwegs im Bodenlosen

    1. Halbjahr, Staatliches Museum für Naturkunde Karlsruhe

     

    Kooperation: Verschiedene Naturhistorische Museen, TECHNOSEUM-LTA, Deutsches Zentrum für Luft- und Rumfahrt, Universitäten Karlsruhe, Heidelberg und Darmstadt, Zeppelinmuseum u.v.a.

    Fortbewegungsmechanismen von Tieren, Pflanzen und technischen Konstruktionen in Luft und Wasser und deren Entwicklung im direkten Vergleich zu erschließen ist bisher noch nie in einer Ausstellung gezeigt worden. Ziel der Ausstellung ist es, Bewegungsmechanismen in Luft und Wasser begreifbar zu machen. Der Vergleich natürlicher und technischer Konstruktionen, die sich in drei Dimensionen bewegen können, soll verdeutlichen, wie sehr sich die jeweiligen Lösungen in beiden Medien ähneln.

    Staatliches Museum für Naturkunde Karlsruhe


     

    Durch Nacht zum Licht? Die Geschichte der Arbeiterbewegung 1863 bis 2013

    1. Halbjahr, TECHNOSEUM - Landesmuseum für Technik und Arbeit Mannheim

     

    Kooperationen: DHM Berlin, HdG Bonn, Universität Bochum, Archiv der sozialen Demokratie Bonn u. v . a.

    Der 23. Mai 1863 zählt in der deutschen Geschichte als die Geburtsstunde einer nationalen Arbeiterbewegung und -partei. Mit der Gründung des „Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins“ (ADAV) begann schon Jahre vor der Bismarckschen Reichseinigung eine gesellschafts- und sozialpolitische Entwicklung, die jede Ausformung eines deutschen Nationalstaates seither prägte. Die Ausstellung thematisiert Aufstieg, Blüte und Krisen der Arbeiterbewegung in engem Zusammenhang mit der Entwicklung der Produktivkräfte und der Produktionsverhältnisse. Trotz Fokus auf „Technik und Arbeit“ wird auf die prägenden gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Rahmenbedingungen eingegangen.

    Technoseum - Landesmuseum für Technik und Arbeit Mannheim


     

    Im Glanz der Zaren - Die Romanows und Württemberg

    2. Halbjahr, Landesmuseum Württemberg

    Kooperationen: Staatsarchiv, Staatsgalerie, Haus der Heimat, russische Museen

     

    Im Jahr 2013 jährt sich zum 400sten mal, dass mit Michael Fedorovic (1596 - 1645) der erste Romanov den russischen Zarenthron bestieg. 300 Jahre lang, bis zur Revolution hielten sich die Romanovs auf dem Thron. Eine große, anspruchsvolle Ausstellung ausschließlich zum Thema „Die Romanovs und Württemberg“ hat es noch nicht gegeben. Der Grund, die Ausstellung auszurichten, sind die engen dy-nastischen Verflechtungen zwischen den beiden Häusern.

    Landesmuseum Stuttgart


     

    Inka

    2. Halbjahr, Linden-Museum Stuttgart

     

    Die Sonderausstellung „Inka“ bindet die großen Themen von Ursprung, Expansion und Höhepunkt der Entfaltung von Kunst, Architektur sowie politischer und religiöser Macht sowie den letztendlichen Niedergang des Inka-Reiches an dominierende und herausragende Persönlichkeiten der Inka. Das Konzept der Ausstellung gibt der Kultur der Inka, die sonst vor allem durch ihre Bauwerke bekannt geworden ist, ein Gesicht und bietet dem Besucher einen leicht nachvollziehbaren „roten“ Faden.

    Linden-Museum Stuttgart


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    Große Landesausstellungen 2014

    600 Jahre Konstanzer Konzil

    1. Halbjahr, Badisches Landesmuseum (Ausstellungsort: Konstanz)

     

    Kooperationen: Universitäten Heidelberg u. Konstanz, ALM, Konstanzer Museen und Archive, Konstanzer Arbeitskreis für mittelalterliche Geschichte.

    Das Konstanzer Konzil wird als größtes welthistorisches Ereignis auf heute baden-württembergischem Boden gewertet. Der wichtigste Punkt der Verhandlungen des Konzils war die Wiederherstellung der Einheit der Kirche. Die causa reformationis bezieht sich auf notwendige Reformen innerkirchlicher Zustände. Schließlich sollten in der causa fidei Fragen der kirchlichen Verkündigung und Sakramentslehre geklärt und damit die Ketzerei wirksam bekämpft werden.

     

    Während des Konzils stand Konstanz für vier Jahre im Mittelpunkt des kirchenpoliti-schen Interesses in Europa. Kaiser, Papst und Kirchenfürsten nahmen mit ihrem jeweiligen Gefolge in Konstanz und den umliegenden Orten Aufenthalt. Man zählte 33 Kardinäle, 346 Patriarchen, Erzbischöfe und Bischöfe, 2148 weltliche Doktoren sowie 546 Vorsteher und Glieder der Mönchsorden, alle mit Pferden und ihren zahlreichen Begleitern, so dass die Stadt aus allen Nähten platzte. Die geschätzten 50.000 bis 70.000 Konzilbesucher verschafften der Stadt nicht nur einen beträchtlichen wirtschaftlichen und kulturellen Aufschwung, sondern brachten sie während der vier Jahre auch an die Grenze ihrer Belastbarkeit.

    Badisches Landesmuseum


     

    Mike Kelleyt Kandors

    1. Halbjahr, Staatliche Kunsthalle Baden-Baden

     

    Der sechzigste Geburtstag des Künstlers bietet für die SKB den Anlass, den umfangreichen Kandor-Zyklus in seiner Gesamtheit auszustellen. Mike Kelley ist einer der wichtigsten Künstler der 1980er Jahre und kann als ein Motor der Szene aus Los Angeles gesehen werden, die eine wichtige Ergänzung und einen Gegenpol zur New Yorker Kunstszene bietet. In dem Werkzyklus Kandor findet die langjährige Beschäftigung Kelleys mit der Gestalt und dem Mythos von Supermans Heimatplaneten Krypton. Die Vermittlung der Werke von anspruchsvollen Künstlern ist seit vielen Jahrzehnten Ziel der Ausstellungen der SKB.

    Staatliche Kunsthalle Baden-Baden


     

    Der 1. Weltkrieg in Südwestdeutschland

    1. Halbjahr, Haus der Geschichte

     

    2014 jährt sich der Beginn des 1. Weltkrieges zum 100. Mal. Es war der erste moderne Massenkrieg mit bis dahin unvorstellbaren Totenzahlen und einer nationalistischen Verhetzung, die angesichts der eigenen Verluste keinen zukunftsträchtigen Friedensschluss zuließ, weder im Osten mit dem Vertrag von Brest-Litwosk noch gar im Westen mit dem Versailler Vertrag. Gleichzeitig war im 1. Weltkrieg noch eine deutliche Trennung zwischen Front und Heimat gegeben. Der Verlauf und das Ende des 1. Weltkriegs trugen ganz wesentlich zu den enormen Vorbelastungen der Weimarer Republik bei, der die erste deutsche Demokratie nicht gewachsen war.

    Haus der Geschichte


     

    Oskar Schlemmer - Mensch und Kunstfigur

    2. Halbjahr, Staatsgalerie Stuttgart

     

    Oskar Schlemmer (1888 - 1943), einer der bedeutendsten Künstler der Moderne und geborener Stuttgarter, wurde zuletzt 1977 in einer Retrospektive der Staatsgalerie umfassend gewürdigt. Siebzig Jahre nach seinem Tod und fast vier Jahrzehnte nach der letzten großen Präsentation soll Schlemmers vielfältiges Kunstschaffen zeitgemäß gewürdigt werden. Die Staatsgalerie verfügt über die umfangreichste Sammlung seiner Werke. Die Ausstellung will die internationale Ausstrahlung des süddeutschen Künstlers sowie die Aktualität seiner Weltanschauung auf neue Weise entdecken. Im Jahr 2013 laufen die Rechte der Erben aus, so dass eine umfassende Ausstellung möglich sein wird.

    Staatsgalerie Stuttgart


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    Große Landesausstellungen 2015

    Doppelausstellung

     

    Karlsruhe 1715 - 2015 - Kreuzpunkt der Kulturen zwischen Frankreich und Deutschland (300-jähriges Jubiläum der Stadt Karlsruhe)Badisches Landesmuseum

     

    Kooperationen: Karlsruhe, Straßburg, DRAC, PAMINA, OMP, Universität Mannheim, Universität Straßburg, Memorial in Schirmeck.

    Die Jubiläumsausstellung soll den Blick ins Regionale, sogar Internationale öffnen. Die Beziehungen zu Frankreich haben in der gesamten Geschichte von Karlsruhe eine herausragende Rolle gespielt. Die Stadt war häufig Mittler französischer Kultur nach Deutschland und vor allem dem Südwesten, aber verschiedentlich auch westlicher Posten Deutschlands in Geschichte und Kultur nach Westen hin.

    Badisches Landesmuseum


     

    1715: Die europäische Kunst auf dem Weg zur Moderne (300-jähriges Stadtjubiläum Karlsruhe)

    Staatliche Kunsthalle Karlsruhe

     

    Die Kunsthalle Karlsruhe nimmt das Stadtjubiläum zum Anlass für eine große Themenausstellung zum 18. Jahrhundert. Der regionale Bezug zur Gründung der Residenz 1715 unter Markgraf Karl Wilhelm von Baden-Durlach sowie zur Regentschaft der Markgräfin Karoline Luise ab 1751 bildet den historischen Nukleus der Ausstellung, die ein weit ausgreifendes Panorama der Künste in ihrer Verflechtung mit den avancierten europäischen Kunstzentren der Zeit bieten wird.

    Staatliche Kunsthalle Karlsruhe


     

    Pfahlbauten Archäologisches Landesmuseum

    2. Halbjahr, Ausstellungsort: Stuttgart/Kunstgebäude und ggf. Zürich

     

    Kooperationen: Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart; Schweizer Landesmuseum Zürich; Kantonsarchäologie Kanton Thurgau

    Zur Zeit wird ein internationaler Antrag unter der Federführung der Schweiz vorbereitet, die Pfahlbausiedlung aufgrund ihrer großen Bedeutung als UNESCO-Weltkulturerbestätten einzutragen. Am Bodensee und an den Seen Oberschwabens sind weit über hundert Pfahlbausiedlungen bekannt. Ihre Erforschung bildet seit 1983 ein Schwerpunkt in der Landesarchäologie. Sie erbrachte hervorragende neue Ergebnisse zur Lebensweise der Menschen in der Jungsteinzeit und Bronzezeit (ca. 4000 – 800 v.Chr.). Aufgrund naturwissenschaftlicher Spezialuntersuchungen gibt es derzeit keinen anderen Naturraum Baden-Württembergs, über den ähnlich umfangreiche landschaftsarchäologische Informationen vorliegen.

    Archäologisches Landesmuseum


     

    Herzblut - Geschichte und Zukunft der Medizintechnik (25-jähriges Museumsjubiläum)

    2. Halbjahr, TECHNOSEUM - Landesmuseum für Technik und Arbeit in Mannheim

     

    Kooperationen: Universitäten Heidelberg, Mannheim und Zürich, Deutsches Medizinhistorisches Museum Ingolstadt, Unternehmen der Medizintechnik, Medizinhistorisches Institut, Krankenkassen, DRK u. v. a.

    Im 19. Jahrhundert vollzieht sich der Aufbruch der Medizin in die Moderne. Wichtige Wegmarken sind die Entstehung der empirisch-experimentellen Physiologie, die Entwicklung der wissenschaftlichen Pharmakologie, die Einführung der Zellularpathologie und die Formulierung des bakteriologischen Paradigmas. Der Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf dem 19. und 20. Jahrhundert, aber sie wagt auch einen Blick in die Zukunft. Diagnostik und Therapie sind die beiden großen Themenkreise, innerhalb derer die fortschreitenden medizinischen Möglichkeiten zur Erhaltung bzw. Wiederherstellung der Gesundheit aufgezeigt werden.

    Technoseum - Landesmuseum für Technik und Arbeit in Mannheim


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    Große Landesausstellungen 2016

    Naturdetektive - Eine Ausstellung für Kinder zum Mitmachen, Forschen und Entdecken

    Staatliches Museum für Naturkunde Stuttgart

     

    Kooperationen: Wilhelma, Stiftung Kinderland

    In einer „Kinder-Mitmach-Ausstellung“ soll die Neugierde für Kinder für die Natur geweckt werden.„Natur zum Mitmachen“ soll sneue Zugänge zur Natur schaffen. Im Mittelpunkt steht der aktive Erkenntnisgewinn in Workshop-Bereichen, Experimentier- und Spielstationen und über interaktive Medien. Spielerisch lernen Ausstellungsbesucher Fauna und Flora Baden-Württembergs kennen, den Wert der Artenvielfalt und viele ökologische Zusammenhänge.

    Naturkundemuseum Stuttgart


     

    Wege des Kubismus - Von Picasso bis Mondrian

    Staatsgalerie Stuttgart

     

    Das Projekt basiert auf den umfangreichen Beständen der Staatsgalerie und soll um Leihgaben aus den wichtigsten internationalen Sammlungen ergänzt werden. Der 1908 in die Öffentlichkeit tretende Kubismus ist als einflussreichste Revolution der Moderne zu betrachten. Seine von Picassos und Braques Untersuchungen vorangetriebene Entstehung ist weitgehend bekannt und wurde 1990 in William Rubins berühmter Ausstellung „Die Geburt des Kubismus“ nachgezeichnet. Bis heute gibt es jedoch keine Ausstellung, die seine weitere, zunehmend verzweigte Geschichte nachgezeichnet und die Positionen der anderen wichtigen Protagonisten in Frankreich sowie in Italien, Russland und Deutschland als ein Teil des Phänomens vor Augen geführt hätte.

    Staatgalerie Stuttgart


     

    Die Schwaben

    Landesmuseum Württemberg

     

    Gegenstand der Ausstellung werden nicht nur Kunst, Kultur und Geschichte der letzten 1800 Jahre sein, sondern auch Erscheinungen, die verschiedenste Facetten der Entwicklung gesellschaftlichen Zusammenlebens zeigen. Orientiert am populären Erzählstoff „Die sieben Schwaben“, in dem die sieben Protagonisten stellvertretend für sieben Charaktertypen stehen, gibt es eine Annäherung in sieben Schritten an das Ausstellungsthema.

    Landesmuseum Württemberg


     

    Die Britische Pop Art

    Staatliche Kunsthalle Baden-Baden

     

    Anlass für die Ausstellung soll das 60. Jubiläum der inzwischen legendären Ausstellung „This is tomorrow“ in London (1956) sein, die häufig als Beginn der Pop Art angesehen wird. Darüber hinaus soll die Bedeutung und Modernität der frühen Ausstellungs- und Vermittlungsversuche dieser ersten Generation von Künstlern nach dem zweiten Weltkrieg deutlich gemacht werden. Mit der Ausstellung will die Kunsthalle den Ausstellungsschwerpunkt fortsetzen, entscheidende Umbruchsituationen für die Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts aufzuzeigen.

    Kunsthalle Baden-Baden


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