Hochschulgipfel der Industrie- und Handelskammer Heilbronn-Franken
Wissenschaftsminister Frankenberg: Heilbronn Spitzenreiter beim Ausbau im Programm „Hochschule 2012“
Die Hochschule Heilbronn hat im Ausbauprogramm „Hochschule 2012“ mit insgesamt 543 Plätzen die meisten neuen Studienanfängerplätze eingeworben. Dies erklärte Wissenschaftsminister Professor Dr. Peter Frankenberg heute (8. Februar) anlässlich des Hochschulgipfels der Industrie- und Handelskammer Heilbronn-Franken.
„Ich sehe die Region Heilbronn-Franken für die dritte Tranche des Programms Hochschule 2012 hervorragend aufgestellt. Die Erfolge in den letzten Tranchen zeigen, dass die beantragten Studiengänge zur Hochschule passen, einen Arbeitskräftebedarf der Wirtschaft treffen und für Studierende interessant sind“, sagte Frankenberg.
Der Minister würdigte das hohe Engagement der Unternehmen in der Region, die auch im Angesicht der Krise weiterhin Ausbildungsplätze für Studierende der Dualen Hochschule bereit stellten. Gerade diese Ausbildungsbereitschaft der Firmen in der Region sei für den Erfolg des Ausbauprogramms an der Dualen Hochschule von zentraler Bedeutung.
„Das Engagement der gesamten Region Heilbronn-Franken für ihre Hochschulen ist vorbildlich. In den letzten Jahren hat sie die Neugründungen des Campus Bad Mergentheim und des Campus Schwäbisch Hall vorangetrieben, zahlreiche Bauvorhaben in Künzelsau, Heilbronn und Mosbach begleitet und Professuren gestiftet. Allein die Hochschule Heilbronn hat 16 Stiftungsprofessuren“, sagte Frankenberg. Die Kontakte zwischen den Hochschulen und der Wirtschaft in der Region seien beispielgebend.
Mit dem Programm „Hochschule 2012“ baut die Landesregierung entsprechend der steigenden Nachfrage die Zahl der Studienanfängerplätze an den Hochschulen bis zum Jahr 2012 gezielt aus. Damit wird sichergestellt, dass die Studienberechtigten in den nächsten Jahren, insbesondere die Studienberechtigten des Abiturjahrgangs 2012, die gleichen Chancen zur Aufnahme eines Studiums haben wie die Schulabsolventen früherer Jahre.
Um die Nachfrage in den kommenden Jahren zu decken, werden nach den neuesten Prognosen des Statistischen Landesamts bis zum Jahr 2012 insgesamt rund 20.000 zusätzliche Studienanfängerplätze benötigt - rund 4.000 mehr als bislang vorgesehen. Das Wissenschaftsministerium wird der Landesregierung vorschlagen, den Mehrbedarf im Programm "Hochschule 2012" zu berücksichtigen.
