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Theresia Bauer ist Wissenschaftsministerin des Jahres

Die Ministerin belegt im Ranking des Deutschen Hochschulverbands den ersten Platz. Sie freue sich über dieses Lob aus der Wissenschaft, sagt Bauer. „Ich verstehe die Auszeichnung als Auftrag, mich bei der Hochschulfinanzierung für eine gemeinsame Lösung von Bund und Ländern einzusetzen.“

Bild: Theresia Bauer Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Quelle: MWK

 19.02.2013 

Theresia Bauer ist die Wissenschaftsministerin des Jahres 2013. Sie belegt im Ranking des Deutschen Hochschulverbands (DHV) den ersten Platz.

 

Dies wurde in einer Online-Umfrage unter den 27.500 Mitgliedern des Verbandes ermittelt. Anhand eines Eigenschaftskatalogs konnten die DHV-Mitglieder die Kompetenzen und Fähigkeiten der Landeswissenschaftsminister und der Bundesministerin für Bildung und Forschung umfassend beurteilen.

 

Bauer verwies die Siegerin der Jahre 2011 und 2012, die Ministerin für Wissenschaft und Wirtschaft in Sachsen-Anhalt, Birgitta Wolff, und die Vorjahreszweite Johanna Wanka aus Niedersachsen, die inzwischen zur Bundesministerin für Bildung und Forschung berufen worden ist, auf die Plätze zwei und drei.

 

„Die Auszeichnung freut mich deshalb besonders, weil sie von den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern selbst kommt“, sagte Bauer am Dienstag (19. Februar) in Stuttgart.

 

Gleichzeitig werde durch die Bewertungen der Teilnehmer deutlich, dass das Wissenschaftssystem vor großen Herausforderungen stehe und die Erwartungen an die Politik sehr hoch seien.

 

Der Handlungsdruck sei gerade an den Hochschulen besonders groß: „Bund und Länder müssen deshalb verstärkt die gemeinsame Verantwortung wahrnehmen und den Finanzierungsstau auflösen.“ Sie verstehe die Auszeichnung als Auftrag, sich für eine gemeinsame Lösung von Bund und Ländern einzusetzen.

 

Da sich die für eine Grundgesetzänderung notwendige Zweidrittelmehrheit derzeit nicht abzeichne, müsse nun in einer Politik der kleinen Schritte alle Möglichkeiten geprüft werden, wie auch unterhalb der Ebene der Verfassungsänderung mehr Mittel für Forschung, Lehre und Infrastruktur zur Verfügung gestellt werden können. „Es gibt einen Reihe von Maßnahmen, die sofort umsetzbar sind und die den Hochschulen und auch den Schulen unmittelbar zu Gute kommen“, sagte Bauer.

 

Als Beispiele nannte die Ministerin die Fortsetzung des Hochschulpakts, die Erhöhung der Programmpauschalen der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), sowie eine vollständige Übernahme der BAföG-Finanzierung seitens des Bundes.

 

All dies seien Möglichkeiten, die Länder zu entlasten. Im Falle der vollständigen BAföG-Finanzierung über den Bundesetat könnten frei werdende Mittel direkt in die Grundfinanzierung der Hochschulen fließen.

 

Im Schulbereich seien die Inklusion, die Schulsozialarbeit und der Ausbau von Ganztagesschulen bereits heute große Themenfelder, in denen der Bund über die rechtliche Handhabe verfüge, sich finanziell einzubringen.

 

Die Preisverleihung zur „Wissenschaftsministerin des Jahres 2013“ wird auf einer Gala am 18. März in Leipzig stattfinden.


Kategorie: Ministerium, Hochschulen, Studium, Forschung