Hochschule 2012
Mit dem Programm „Hochschule 2012“ baut die Landesregierung entsprechend der steigenden Nachfrage die Zahl der Studienanfängerplätze an den Hochschulen bis zum Jahr 2012 gezielt aus. Damit wird sichergestellt, dass die Studienberechtigten in den nächsten Jahren, insbesondere die Studienberechtigten des Abiturjahrgangs 2012, die gleichen Chancen zur Aufnahme eines Studiums haben wie die Schulabsolventen früherer Jahre. Außerdem trägt die Landesregierung dem wachsenden Bedarf an hoch qualifiziertem Nachwuchs am Arbeitsmarkt Rechnung.
Um die Nachfrage in den kommenden Jahren zu decken, werden nach den neuesten Prognosen des Statistischen Landesamts bis zum Jahr 2012 insgesamt rund 20.000 zusätzliche Studienanfängerplätze benötigt - rund 4.000 mehr als die bislang vorgesehenen. Es ist geplant, den Mehrbedarf im Programm "Hochschule 2012" zu berücksichtigen.
Der konkrete Ausbau orientiert sich stark am Bedarf des künftigen Arbeitsmarkts. Deshalb werden die Ausbauvorschläge der Hochschulen mit den Industrie- und Handelskammern in allen zwölf Regionen des Landes abgestimmt, die ihrerseits Vertreter aus Wirtschaft, Unternehmen und Dienstleistung einbeziehen.
Der Ausbau erfolgt in drei Tranchen. Die erste Tranche umfasste - analog zum Doppelhaushalt - die Jahre 2007 und 2008, wobei der Schwerpunkt der Ausbaumaßnahmen bei den Fachhochschulen und der Dualen Hochschule(ehemals Berufsakademien) gelegt wurde. Die zweite Tranche ist im Wintersemester 2009/10 angelaufen; bis zu diesem Zeitpunkt sind seit Beginn des Programms im Jahre 2007 schon rund 8.500 zusätzliche Plätze eingerichtet worden.
Ergänzt wird das Programm „Hochschule 2012“ von dem zwischen Bund und Ländern geschlossenen „Hochschulpakt 2020“, der in den Jahren 2007 bis 2015 Bundesmittel in Höhe von 4,7 Mrd. Euro für die Aufnahme von über 366.000 zusätzlichen Studienanfängern in Deutschland vorsieht und damit ebenfalls die Bereitstellung zusätzlicher Studienmöglichkeiten finanziell unterstützt.
FAQ zu Hochschule 2012
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