Industry-on-Campus

Strategische Forschungskooperation

Industry-on-Campus

  • Industry-on-Campus-Projekt, Foto: Hochschule Offenburg

Industry-on-Campus-Vorhaben sind strategische Forschungskooperationen von Hochschulen und Unternehmen, die für eine gewisse Dauer zu festgelegten Themen gemeinsam forschen. Die Industry-on-Campus-Vorhaben zeichnen sich gegenüber projektbezogener Forschungszusammenarbeit dadurch aus, dass bei ihnen die Industrie-Forschung enger und nachhaltiger mit der öffentlichen Forschung verzahnt ist. Das Land unterstützt diese strategischen Partnerschaften auf Augenhöhe aufgrund ihrer hohen forschungs- und wissenschaftspolitischen Bedeutung. Sie werden zum Teil ausschließlich von den beteiligten Hochschulen und den Unternehmen, zum Teil anteilig durch die jeweilige Hochschule bzw. das Land sowie die beteiligten Unternehmen finanziert.

Erfolgreiche Beispiele hierfür sind das Projekthaus e-drive, das sich mit elektrischen Antriebssystemen befasst (KIT und Daimler AG), das Katalyselabor CaRLa (Universität Heidelberg und BASF), das Boehringer Ingelheim Ulm University Biocenter, das Robert Bosch Zentrum für Leistungselektronik (Hochschule Reutlingen, Universität Stuttgart und Robert Bosch GmbH) und die Zusammenarbeit der Hochschule Offenburg mit der badenova AG zur Entwicklung und Optimierung von Energieprozessketten nachwachsender Rohstoffe vor allem bei Biogasanlagen und das Interuniversitäre Zentrum für Medizinische Technologien Stuttgart-Tübingen (IZST), als Zusammenschluss von verschiedenen Instituten der Universitäten Stuttgart und Tübingen mit Partnern aus der Industrie, die im Forschungsgebiet der Medizintechnik aktiv sind. Derzeit werden landesweit 19 Industry-on-Campus-Vorhaben gefördert. 


Fußleiste