Auszeichnung

Kunststaatssekretär verleiht den mit 15.000 Euro dotierten Jugendtheaterpreis Baden-Württemberg 2008

„Der baden-württembergische Jugendtheaterpreis zählt zu den ältesten und höchstdotierten Preisen im deutschsprachigen Raum. Mit seiner Gründung im Jahr 1981 hat die Landesregierung ein klares Zeichen zur Stärkung des Jugendtheaters im Land gegeben.“ Mit diesen Worten unterstrich Kunststaatssekretär Dr. Dietrich Birk am 6. Juni in Stuttgart anlässlich der diesjährigen Preisverleihung die Bedeutung dieser Auszeichnung.

Birk hat den mit 15.000 Euro dotierten Jugendtheaterpreis 2008 zu gleichen Teilen an die Autorin Almut Baumgarten sowie den Dramaturgen Mats Kjelbye und den Übersetzer Dirk H. Fröse verliehen. Die prämierten Stücke „Tank“ von Almut Baumgarten und „Softgun“ von Mats Kjelbye haben die Gewalt unter Jugendlichen zum Thema. Das erstmals verliehene Projektstudium erhielt Philipp Löhle und das Theater der Stadt Aalen für ein Stück mit dem Titel „Die Rattenfalle“. Es ist mit 5.000 Euro dotiert.

Die Auswahl der Preisträger wurde von einer 14-köpfigen Jury getroffen, der neben Vertretern der baden-württembergischen Kinder- und Jugendtheater weitere Fachleute angehören.

Der Staatssekretär betonte den Stellenwert, den das Theater in der Persönlichkeitsbildung junger Menschen einnimmt. „Das Theater hat die Fähigkeit, Jugendliche mithilfe künstlerischer Ausdrucksformen zu begeistern. Gleichzeitig leistet es einen wichtigen Beitrag zur Auseinandersetzung mit ihrer unmittelbaren Lebensumwelt.“

Der Jugendtheaterpreis trage dazu bei, das Entstehen neuer guter Stücke für das Jugendtheater voranzubringen. „Mit dem neuen Projektstipendium wollen wir auch die konkrete Zusammenarbeit von Autoren mit den baden-württembergischen Theatern ermöglichen“, so der Staatssekretär. Für viele Bühnen werde es immer wichtiger, eigene Stücke zu entwickeln. Das Stipendium zeichne sowohl den Autor wie auch das Theater aus und leiste so einen wichtigen Beitrag zu deren Kooperation.

Quelle:

Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst