Pressemitteilung

Forschung
  • 24.04.2018

Forderung von Spitzenforschern nach Aufbau eines europäischen Instituts für maschinelles Lernen

Ministerpräsident Kretschmann: Baden-Württemberg begrüßt Initiative, ein europäisches Netzwerk zu schaffen

Ministerin Bauer: Cyber Valley Hotspot für maschinelles Lernen in Deutschland / Beste Voraussetzung für Beteiligung an europäischem Netz

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Israel, den Niederlanden und der Schweiz fordern heute in einer gemeinsamen Initiative den raschen Aufbau eines europäischen Forschungsinstituts für maschinelles Lernen (Europäisches Labor für Lernende und Intelligente Systeme - ELLIS).
 
„Baden-Württemberg begrüßt die Initiative, ein europäisches Netzwerk zu schaffen. Um mit den USA und China mithalten zu können, bedarf es einer europäischen Anstrengung. Ich unterstütze deswegen die ELLIS-Initiative genauso wie die Überlegungen, die zwischen Deutschland und Frankreich unternommen werden, um bei der Künstlichen Intelligenz gemeinsam voran zu gehen“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann am Dienstag in Stuttgart.
 
„Mit dem Cyber Valley im Raum Tübingen und Stuttgart haben wir den Hotspot für maschinelles Lernen deutschlandweit geschaffen. Das Land investiert in den kommenden Jahren rund 76 Millionen Euro in Infrastruktur und Köpfe. Auf internationaler Ebene kann Cyber Valley in enger Zusammenarbeit mit den KI-Zentren in Paris, Zürich, Cambridge, Grenoble, Amsterdam und Jerusalem die europäische Antwort auf die Herausforderungen der KI-Forschung sein – und wichtiger Knotenpunkt in einem europäischen Netz“, betonte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer.
 
Ministerpräsident und Ministerin freuen sich darüber, dass die Universität Tübingen in Kooperation mit dem Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme – und damit das Cyber Valley in Tübingen/Stuttgart – gerade erst den Zuschlag als eines von vier Kompetenzzentren bundesweit im Bereich maschinelles Lernen bekommen hat, das der Bund fördert. „Das ist ein wichtiges Signal für eine baden-württembergische Beteiligung an dem geplanten deutsch-französischen Zentrum für Künstliche Intelligenz“, so Bauer.


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