Kunst

Stuttgarter Staatsgalerie neu aufgestellt

Anlässlich der heutigen Eröffnung der neuen Dauerausstellung der Stuttgarter Staatsgalerie bezeichnete Kunstministerin Theresia Bauer diese als Herz der Museumslandschaft in Baden-Württemberg. Deshalb habe das Land die Neukonzeption der ständigen Sammlung gerne mit 300.000 Euro unterstützt.

Bauer: „Wir müssen erreichen, dass unsere herausragenden Kunst- und Kultureinrichtungen in der Stadt profilierter positioniert werden. Mehr Selbstbewusstsein muss hier die Maxime sein.“ Durch einen attraktiveren und leichteren Zugang solle die Staatsgalerie eine bessere Anbindung an das Stadtzentrum erhalten. Es sei sehr wünschenswert, dass die Einrichtung eines Kulturquartiers entlang der Konrad-Adenauer-Straße bis hinüber zum Kleinen Schlossplatz einen Schritt weiter vorankomme.

Die Ministerin würdigte die Leistung der neuen Direktorin Professorin Dr. Christiane Lange, die mit der gelungenen Neugestaltung der Dauerausstellung ein Signal der Öffnung gesetzt habe. Die Rückverlagerung des Eingangs in das Foyer der Neuen Staatsgalerie sei ein klares Zeichen für mehr Publikumsorientierung. Bauer: „Die Hinwendung zu den Besucherinnen und Besuchern ist ein wichtiger Baustein, mehr Menschen für Kunst und Kultur zu begeistern. Kulturelle Bildung ermöglicht allen Mitgliedern der Gesellschaft mehr Chancen zur Teilhabe am öffentlichen Leben.“ Das museumspädagogische Konzept der Staatsgalerie sei hierfür beispielhaft. Nun gelte es, den frischen Wind und neuen Glanz des Museums zu nutzen, die Staatsgalerie weiterzuentwickeln und im Bewusstsein der Öffentlichkeit noch stärker zu verankern.

Ebenso dankte sie dem rund 11.000 zählenden Galerieverein unter dem Vorsitz von Prof. Jürgen Hubbert für die langjährige Unterstützung des Museums. „Die namhaften finanziellen Mittel ermöglichen wichtige Spielräume. Dieses bürgerschaftliche Engagement zeigt, welch hohen Stellenwert Kunst und Kultur in der Bürgerschaft haben und wie stark die Staatsgalerie in unserer Gesellschaft verankert ist“. Dieser hohe Identifikationsgrad werde auch den an den unzähligen Bodenpatenschaften zur Instandsetzung des grünen Noppenbodens - dem Markenzeichen der Neuen Staatsgalerie - deutlich.

Staatsgalerie Stuttgart