Pressemitteilung

Forschung
  • 21.09.2015

Zentrum für angewandte Forschung der Hochschule Aalen erhält weitere Förderung – Ressourcenschonende Leichtbaustoffe reduzieren den Energieverbrauch und verringern Kosten

"Die Förderung stärkt die Profilbildung an den Hochschulen für angewandte Wissenschaften", sagt Ministerin Theresia Bauer

Das Zentrum für angewandte Forschung (ZAFH) „SPANTEC-light“ unter Koordination der Hochschule Aalen wird für weitere zwei Jahre bis Oktober 2017 mit bis zu 800.000 Euro gefördert. „Mit den Zentren für angewandte Forschung erschließen wir innovative Forschungsfelder an unseren Hochschulen für angewandte Wissenschaften und stärken die regionale Wettbewerbsfähigkeit“, sagte Forschungsministerin Theresia Bauer am Montag (21. September).

 

Die weitere Förderung des Zentrums an der Hochschule Aalen werde innovative Produkte in wissensintensiven Bereichen hervorbringen und so den Forschungs- und Innovationsstandort Baden-Württemberg insgesamt stärken. „Die in den letzten Jahren gegründeten Zentren für angewandte Forschung haben wie erhofft die Profilbildung der Hochschulen für angewandte Wissenschaften vorangebracht. Mit der Förderung von ‘SPANTEC-light’ gehen wir diesen erfolgreichen Weg konsequent weiter“, so Bauer.

 

Forschung für Zukunftstechnologien

 

Angesichts von Energiewende und Rohstoffknappheit haben sich Maßnahmen zur Reduzierung des Energieverbrauchs, zur Schonung limitierter Rohstoff-Ressourcen und zur Verringerung der Produktionskosten zu Innovationstreibern entwickelt. Neue Produkte und Verfahren, die z. B. im Bereich der Elektromobilität oder der regenerativen Energien eingesetzt werden, müssen diesen aktuellen Entwicklungen und Trends Rechnung tragen. Das ZAFH „SPANTEC-light“ befasst sich vor diesem Hintergrund mit der Analyse und der Anwendung innovativer Faserverbundwerkstoffe, die zunehmend im Automobil- und Maschinenbau, aber auch in der Energie- und Umwelttechnologie eingesetzt werden.

 

Hinweis für die Redaktionen:

Ein ZAFH ist ein hochschulübergreifender Forschungsverbund, zu dem sich mehrere Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAWs) und Universitäten sowie außeruniversitäre Forschungseinrichtungen zusammengeschlossen haben.  

 

Unter Leitung einer HAW bearbeiten die Partner des ZAFH wichtige Themen im Bereich der Schlüsseltechnologien. Die HAWs des Landes leisten mit ihrer anwendungsbezogenen Forschung und Entwicklung einen wichtigen Beitrag zum Technologietransfer. Sie sind häufig Impulsgeber für die Wirtschaft, die durch die Anwendung von Forschungsergebnissen ihre Wettbewerbsfähigkeit verbessern kann. 

 

In der aktuellen EU-Förderperiode 2014 - 2020 fördert das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst die ZAFH mit insgesamt 15 Mio. Euro (7,5 Mio. Euro aus Landesmitteln und 7,5 Mio. Euro aus EFRE-Mitteln). 


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