Landesforschungspreis

Spitzenforschung

Landesforschungspreis

  • v.l.n.r.: Moderator Markus Brock im Gespräch mit den Landesforschungspreisträgern 2014 Prof. Katerina Harvati-Papatheodorou (Universität Tübingen) und Prof. Christian Koos (KIT), Foto: MWK

Spitzenforschung ist die tragende Säule für den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg. Das Land unterstützt kluge Köpfe dabei, ihren Ideen nachzugehen. Denn die Innovationsfähigkeit unseres Landes hängt entscheidend von der Kreativität der Forscherinnen und Forscher ab. 

Mit dem Landesforschungspreis werden herausragende wissenschaftliche Leistungen aller Disziplinen gewürdigt und einer breiteren Öffentlichkeit bekannt gemacht. Bisherige Preisträger kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen – von der Biologie über die Philologie bis zur Finanzwissenschaft. Inzwischen ist bereits ein Nobelpreisträger unter den Ausgezeichneten. Seit 1999 ist der Preis zweigeteilt. Als höchstdotierter Forschungspreis, den ein Bundesland ausschreibt, werden je 100.000 Euro an eine Forscherin oder einen Forscher aus der Grundlagenforschung und eine Wissenschaftlerin oder einen Wissenschaftler aus der anwendungsbezogenen Forschung vergeben. Mit der Förderung haben die Preisträgerinnen und Preisträger die Möglichkeit, ein Forschungsvorhaben ihrer Wahl umzusetzen.

Vorgeschlagen werden Arbeiten von Fakultäten der Universitäten und der Hochschulen für angewandte Wissenschaften, von außeruniversitären Forschungseinrichtungen, wissenschaftlichen Organisationen sowie von Mitgliedern des Auswahlausschusses. Über die Vergabe des Forschungspreises entscheidet eine interdisziplinäre Jury, die aus angesehenen, erfahrenen Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen besteht. Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst schreibt den Landesforschungspreis im jährlichen Wechsel mit dem Landeslehrpreis aus. Die nächste Verleihung des Landesforschungspreises findet im Jahr 2016 statt.


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