Digitalisierung

Was ist digital@bw?

Digitalisierung konkret mit Wissenschaftsministerin Bauer im HLRS Stuttgart, Foto: MWK/Jan Potente

Beim Thema „Digitalisierung“ denken viele oft zuerst an Glasfaserkabel und den Ausbau von schnellem Internet. Dies ist ein wichtiger Baustein, allerdings müssen wir uns ebenso fragen, welche Inhalte und Ideen wir durch die schnellen Kabel bzw. über die schnellen Verbindungen wie beispielsweise 5G schicken wollen, wie sich unsere Welt durch die digitale Revolution verändert und welche neuen Chancen (und Risiken) für die Gesellschaft daraus resultieren.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Forscherinnen und Forscher und Kunstschaffende in Baden-Württemberg arbeiten an den großen Fragestellungen des digitalen Zeitalters. Sie entwickeln die Technologien, die den digitalen Wandel ausmachen: Beispielsweise werden intelligente, d. h. selbstlernende Systeme, in unserem Leben zukünftig eine Schlüsselrolle spielen, u. a. beim autonomen Fahren oder dem Umgang mit Big Data zum Beispiel in der personalisierten Medizin. Sie werden die Grundlage für eine Mobilität der Zukunft und für bessere Heilungschancen für seltene Krankheiten sein.

Wissenschaft, Forschung und Kunst sind dabei sowohl Treiber, Nutzer als auch kritische Begleiter des digitalen Wandels und schaffen für die Gesellschaft echte Mehrwerte. Sie stehen für kreative Ideen, für schnelle Anpassung neuer Technologien, aber auch für ein kritisches Überdenken gesellschaftlicher Entwicklungen. Alle drei Aspekte braucht das Land, um die Chancen des digitalen Wandels nutzen, Risiken entgegenwirken und die Zukunft gestalten zu können.

Damit das Potential des digitalen Wandels in Baden-Württemberg bestmöglich ausgeschöpft und gemeinsam gemeistert werden kann, hat die Landesregierung 2017 die Digitalisierungsstrategie digital@bw mit über 70 Themenbereichen gestartet. Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst beteiligt sich mit folgenden Themenbereichen: