Forschungspolitische Leitlinien

Eckpunkte

Forschungspolitische Leitlinien

  • Am Mikroskop, Foto: EMBL/schupp@embl-heidelberg.de

Baden-Württemberg ist eine der hochschulreichsten und forschungsintensivsten Regionen Europas mit einer ausdifferenzierten Hochschul- und Forschungslandschaft sowie einer forschungsstarken Industrie.

Um diese Position auch in Zukunft zu erhalten, erstreckt sich die Förderung durch das Land sowohl auf eine international wettbewerbsfähige Grundlagenforschung als auch auf die angewandte Forschung in den Hochschulen und den außeruniversitären Forschungseinrichtungen - und dies in der Breite wie in der Spitze. Wissenschaftliche Disziplinen und Themen sind dabei möglichst breit gefächert.

Die Hochschulen verfügen über ein hohes Maß an Autonomie und entscheiden eigenverantwortlich über ihre Profilbildung. Zu den forschungsfreundlichen Rahmenbedingungen gehören insbesondere die mehrjährige Festschreibung der Grundfinanzierung, die Unterstützung bei der Berufung von Spitzenwissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern aus dem In- und Ausland sowie die Unterstützung beim Aufbau neuer Forschungsschwerpunkte. Mit ihrer Cluster- und Netzwerkstrategie unterstützt die Landesregierung sowohl die Vernetzung von Wissenschaft, Wirtschaft und anderen am Innovationsgeschehen beteiligten Akteuren als auch kooperative Forschungsvorhaben.

Ziele und Grundsätze der Forschungspolitik

  • Schwerpunktsetzung und Profilbildung unter dem Vorzeichen der wissenschaftlichen Exzellenz
  • Förderung von Spitzenforschung und einer hohen Qualität in einem möglichst breiten Fach- und Themenspektrum
  • Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und Verbesserung seiner Möglichkeiten zu selbständiger Forschung
  • kontinuierliche Qualitäts- und Erfolgskontrolle der öffentlich geförderten Forschung durch unabhängige externe Begutachtungen sowie der strengen Orientierung an Qualität, Leistung und Wettbewerb
  • internationale Ausrichtung der Forschung
  • Verbesserung des Wissens- und Technologietransfers zwischen den Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie der Wirtschaft und Gesellschaft
  • Schaffung eines forschungsfreundlichen und innovationsorientierten Klimas
  • Nachhaltigkeit als Strukturprinzip der Wissenschaft verstehen

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