Kerndaten

Zahlen und Fakten

Kerndaten zu Wissenschaft, Kunst und Kultur in Baden-Württemberg

  • Mittnachtbau, Quelle: Wilhelm Mierendorf

Die baden-württembergische Hochschul- und Forschungslandschaft genießt in ihrer Breite, Vielfalt und Qualität weltweit Anerkennung.

 

Als Hochtechnologiestandort Nummer eins in Europa zeichnet sich Baden-Württemberg durch seine hohe Innovationskraft aus. Der Anteil der Ausgaben für Forschung und Entwicklung lag 2014 in Baden-Württemberg bei 4,9 Prozent des Bruttoinlandsprodukts und damit deutlich über dem Bundesdurchschnitt (2,9 Prozent), dem EU-Durchschnitt (2,0 Prozent) und beispielsweise auch vor den USA (2,8 Prozent im Jahr 2012), China (2,0 Prozent im Jahr 2013) und Japan (3,5 Prozent im Jahr 2013).

 

Mit seiner kreativen und dynamischen Kunst- und Kulturszene bietet Baden-Württemberg darüber hinaus eine hohe Lebens- und Standortqualität.

 

Nachfolgend finden Sie eine Zusammenstellung von Kenngrößen und statistischen Angaben, die dies veranschaulichen.

Hochschulen & Forschung

  • Institutionen

    Hochschulen

    • 9 Universitäten (davon 3 Exzellenzuniversitäten)
    • 6 Pädagogische Hochschulen
    • 23 Hochschulen für angewandte Wissenschaften (ehemals Fachhochschulen) - darunter vier verwaltungsinterne Hochschulen
    • Duale Hochschule Baden-Württemberg mit 9 Standorten
    • 8 Kunst- und Musikhochschulen, eine Akademie für Darstellende Kunst, eine Filmakademie, eine Popakademie
    • mehr als 25 Nichtstaatliche Hochschulen mit staatlicher Anerkennung - darunter 3 Hochschulen für Kirchenmusik und 2 Private Universitäten

    Forschung

    • 12 Institute der Max-Planck-Gesellschaft
    • 2 Zentren der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren (KIT, DKFZ)
    • 2 Standorte des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt mit insgesamt 6 Instituten
    • 17 Institute und Teilinstitute der Fraunhofer-Gesellschaft
    • 13 Institute der Innovationsallianz Baden-Württemberg
    • 9 Standorte der Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung
    • 7 Institute der Leibniz-Gemeinschaft
    • European Molecular Biology Laboratory
    • Heidelberger Akademie der Wissenschaften
    • Weitere außeruniversitäre Forschungseinrichtungen

    Menschen

    Nach den Eckwerten des Statistischen Landesamts Baden-Württemberg haben sich im Wintersemester 2015/16 insgesamt knapp 357.000 Studierende, darunter rund 64.000 Studienanfängerinnen und -anfänger, an den baden-württembergischen Hochschulen immatrikuliert. Unter den Studienanfängern beträgt der Frauenanteil mit knapp 31.000 Studierenden 49 Prozent (Angaben Statistisches Landesamt Baden-Württemberg).

    47 Prozent der Studierenden in Baden-Württemberg sind weiblich. Im Wintersemester 2015/16 stammten rund 47.600 Studierende und damit über 13 Prozent aus dem Ausland. Der Frauenanteil beim wissenschaftlichen Personal liegt bei 34,4 Prozent, bei den Professuren sind es 20,0 Prozent (Stand 2015).

    Mit über 36.200 wissenschaftlichen Mitarbeitern (darunter 7.156 Professorinnen und Professoren) liegt das Land bei der Betreuungsrelation bundesweit auf den Spitzenplätzen: An Universitäten kommen 15,3 Studierende auf einen Wissenschaftler, an den Hochschulen für angewandte Wissenschaften (Fachhochschulen) sind es 16,6 (Stand 2014).

    Finanzen

    Im Landeshaushalt sind im Haushaltsjahr 2015 für Wissenschaft, Forschung und Kunst rund 5 Milliarden Euro vorgesehen. Die Drittmitteleinnahmen der Hochschulen lagen im Jahr 2014 bei rund 863 Millionen Euro (ohne Hochschulmedizin), die Drittmitteleinnahmen der Hochschulmedizin bei knapp 322 Millionen Euro. 

    Mit dem Hochschulfinanzierungsvertrag "Perspektive 2020" erhöht das Land die Grundfinanzierung der Hochschulen bis 2020 um 3 Prozent jährlich.

    Mit rund 310.000 Euro Drittmitteln je Professur an Universitäten (ohne Hochschulmedizin) lag Baden-Württemberg in diesem Bereich an dritter Stelle (Stand 2014). 

    In Baden-Württemberg wurden im Jahr 2014 für Forschung und Entwicklung rund 21,5 Milliarden Euro aufgewendet. Der Anteil am Bruttoinlandsprodukt (FuE-Intensität) lag im Jahr 2014 bei 4,9 Prozent (Deutschland 2,9 Prozent). 

    Programme

    Mit dem Programm „Hochschule 2012“ hat das Land 22.500 zusätzliche Studienanfängerplätze bis zum Jahr 2012 geschaffen. Bis zum Jahr 2016 sind 6.300 zusätzliche Masteranfängerplätze geplant. 

    Zahlreiche weitere Programme unterstützen Forschung und Lehre an Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften, erleichtern die Studienorientierung und fördern Frauen in Wissenschaft und Forschung.(Deutschland 2,9 Prozent).

Kunst & Kultur

  • Institutionen

    • 2 Staatstheater
    • 3 Landesbühnen
    • 9 Kommunaltheater
    • 46 Privattheater
    • 8 Orchester
    • 2 Landesbibliotheken
    • 11 staatliche Museen
    • Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM)
    • Deutsches Literaturarchiv Marbach

    Menschen

    Rund 2 Mio. Besucherinnen und Besucher verzeichnen die staatlichen Museen im Land durchschnittlich pro Jahr. Die Theater besuchten ca. 2,5 Mio. Zuschauerinnen und Zuschauer (Theaterstatistik des Deutschen Bühnenvereins Spielzeit 2013/14).

    Programme 

    Mit zahlreichen Förderprogrammen unterstützt das Ministerium das vitale Kunst- und Kulturleben im Land. Hierzu gehört auch die Entwicklung neuer künstlerischer Ideen, Sichtweisen und Konzepte - in allen Bereichen. Seit 2012 konnten aus dem spartenübergreifend angelegten Innovationsfonds Kunst 421 Projekte mit einem Fördervolumen von rd. 10,2 Mio. Euro unterstützt werden. 


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