Karlsruher Institut für Technologie

Vorreiterrolle

Karlsruher Institut für Technologie

  • Innenausbau in KATRIN, Foto: KIT

Bei dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) handelt es sich um die größte Forschungs- und Lehreinrichtung Deutschlands, die aus der bundesweit erst- und einmaligen Fusion einer Universität mit einer außeruniversitären nationalen Großforschungseinrichtung hervorgegangen ist. Mit dem Zusammenschluss der Universität Karlsruhe (TH) und des Forschungszentrums Karlsruhe (FZK) in der Helmholtz-Gemeinschaft verfolgen Bund und Land das Ziel, das KIT zum führenden europäischen Zentrum der Energieforschung auszubauen. Mit dem Konzept war die Universität Karlsruhe in der ersten Auswahlrunde der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder im Jahr 2007 erfolgreich.

Als Körperschaft des öffentlichen Rechts nach baden-württembergischen Landesrecht überwindet das KIT die Trennung zwischen universitärer und außeruniversitärer Forschung. Mit diesem richtungsweisenden Schritt ist eine Institution mit etwa 9.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, etwa 24.500 Studierenden, mehr als 300 Professorinnen und Professoren und einem Jahresetat von rund 850 Millionen Euro entstanden. Schwerpunkte der Forschung sind Energie, Nano- und Mikrotechnologie, Umwelt und Klima sowie Elementar- und Astroteilchenphysik. Außerdem prägen Materialwissenschaft, Kommunikations- und Informationstechnologien, Optik und Photonik sowie die Forschung an Mobilitätssystemen das KIT-Profil.

Mit dem KIT haben der Bund und das Land hochschul- und forschungspolitisches Neuland betreten. Die neuartige rechtliche Konstruktion wird für eine ganze Reihe wichtiger Liberalisierungen genutzt. Der Landtag von Baden-Württemberg hat das Gesetz zur Zusammenführung von Universität und Forschungszentrum Karlsruhe zum neuen Karlsruher Institut für Technologie (KIT) in seiner Sitzung am 8. Juli 2009 beschlossen. Mit dem KIT-Weiterentwicklungsgesetz vom 9. Mai 2012 wurden die Handlungsspielräume des KIT deutlich erweitert.


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