Pressemitteilung

Fachhochschulen
  • 15.02.2010

Sieben Fachhochschulen haben Chancen auf ein Zentrum für angewandte Forschung

Sieben Fachhochschulen aus dem Land sind im Finale des Förderprogramms zur Schaffung von Zentren für angewandte Forschung an Fachhochschulen (ZAFH). Dies gab Wissenschaftsminister Professor Dr. Peter Frankenberg am 15. Februar in Stuttgart bekannt. Die Finalisten sind die Hochschulen Aalen, Esslingen, Furtwangen, Konstanz, Mannheim, Ravensburg-Weingarten und Stuttgart (HdM). Gefördert werden sollen zwei bis drei Fachhochschulen mit jeweils bis zu 2,5 Mio. Euro.

„Mit dem Programm unterstützen wir Initiativen von Fachhochschulen, die standortübergreifend in neuen Zentren für angewandte Forschung kooperieren wollen. Dies ermöglicht Forschung auf zukunftsträchtigen Feldern - über Institutionen-grenzen hinweg mit gebündelten Kompetenzen und Ressourcen. Die Zentren tragen zur Schwerpunkt- und Profilbildung der Fachhochschulen bei“, so Frankenberg. Insbesondere mittelständischen Unternehmen böten die Zentren die Möglichkeit, durch die Anwendung von Forschungsergebnissen ihre Wettbewerbsfähigkeit weiter zu verbessern.

Das Programm wird aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und dem Landesprogramm „Innovation und Exzellenz“ (ZO IV) finanziert. Für die zweite Tranche stehen rund sieben Mio. Euro zur Verfügung. Die sieben Finalisten haben sich in einem Feld von 23 Bewerbungen durchgesetzt. Sie sind dazu aufgefordert worden, Vollanträge zu stellen und ihre Forschungsvorhaben genauer darzulegen. Im Mai entscheidet ein Expertengremium mit Vertretern aus Wissenschaft und Wirtschaft, welche Fachhochschulen gefördert werden.

Die Stärkung der Kooperationsfähigkeit von Fachhochschulen mit mittelständischen Wirtschaftsunternehmen ist Ziel dieses Förderprogramms, das 2002 gestartet wurde. Bislang konnten bereits sieben Zentren für angewandte Forschung gefördert werden. Koordiniert werden sie an den Hochschulen Aalen, Karlsruhe, Furtwangen, Pforzheim, Mannheim, Stuttgart und Ulm.

Quelle: Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst


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