Expertengruppe Nachhaltigkeit


Expertengruppe "Wissenschaft für Nachhaltigkeit"

Im Frühjahr 2012 hat das Wissenschaftsministerium eine Expertengruppe „Wissenschaft für Nachhaltigkeit“ berufen. Unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Uwe Schneidewind, dem Präsidenten des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt und Energie, hat die Expertengruppe 2013 sieben Handlungsempfehlungen vorgelegt. Als zentrales Instrument wird der Aufbau von „Reallaboren“ empfohlen, in denen Veränderungen wissenschaftlich angeregt und mit Partnern aus der Praxis umgesetzt werden. 

Die Expertengruppe empfiehlt, 

  • den Aufbau eines Fortschrittsmonitorings einer Wissenschaft für Nachhaltigkeit, um Entwicklungen sichtbar und messbar zu machen.
  • den Aufbau von „Reallaboren“ im Land, deren Aufgabe es ist, Veränderungsprozesse zu einer Nachhaltigen Entwicklung gezielt wissenschaftlich anzuregen und zusammen mit Betroffenen zu begleiten.
  • ein Ausbauprogramm Lehre und Studium für Nachhaltige Entwicklung.
  • die Förderung von speziellen Nachwuchsgruppen im Wissenschaftssystem.
  • die Stärkung freier Institute, wie das Öko-Institut Freiburg, das IFEU-Institut Heidelberg und das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung Heidelberg, als Partner für das baden-württembergische Wissenschaftssystem.
  • die Stärkung des Hochschulbetriebs als Forschungs- und Lernort für Nachhaltigkeit.
  • dem Land, als bundesweiter Motor für eine Wissenschaft für Nachhaltigkeit zu wirken.

Veranstaltungen  

Die Arbeit der Expertenkommission wurde durch zwei öffentliche Diskussionsveranstaltungen begleitet. In der ersten Veranstaltung im November 2012 im Stuttgarter Heusteigtheater wurden die Thesen der Expertengruppe zum Stand des baden-württembergischen Wissenschaftssystems und seinen nötigen Veränderungen zur Diskussion gestellt. Die zweite Veranstaltung fand nach der Veröffentlichung des Expertenberichts im September 2013 statt und diente der Vorstellung und Diskussion des Reallaborkonzepts

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