Lebenslanges Lernen

Wissenschaftliche Weiterbildung

Foto: Oskar Eyb

Die wissenschaftliche Weiterbildung hat eine wichtige Bedeutung für die Berufs- und Arbeitswelt 4.0. Zukunftsthemen wie neue Mobilität und Digitalisierung und Herausforderungen wie der Klimawandel oder die Folgen der Corona-Pandemie erfordern neue Lösungsstrategien und eine engere Vernetzung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft.

Das Wissenschaftsministerium unterstützt die Hochschulen dabei systematisch, sich als Bildungspartner für Weiterqualifizierung und lebenslanges Lernen zu etablieren. Die Hochschulen gehen dabei intensiv auf die Bedürfnisse der Unternehmen und der Beschäftigten ein. Das Angebot von flexiblen, modular aufgebauten und an die Bedürfnisse Berufstätiger angepassten „Bildungsnuggets“ unterhalb der Studiengangebene wächst laufend. So gibt es neben berufsbegleitenden und weiterbildenden Bachelor- und Masterstudiengängen zahlreiche Kontaktstudien, die mit einem Zertifikatsabschluss enden. Für sie können Leistungspunkte (ECTS) vergeben werden, die auch auf ein späteres Hochschulstudium anrechenbar sind. 

Mit den Programmen „Initiative zum Ausbau berufsbegleitender Masterangebote“ und der ESF-Ausschreibung "Auf- und Ausbau von Strukturen der wissenschaftlichen Weiterbildung an Hochschulen in Baden-Württemberg" fördert das Wissenschaftsministerium die hochschulinterne Strukturbildung mit einem Volumen von rund 15 Mio. Euro. Sichtbares Ergebnis der Strukturentwicklung sind auch die Prorektorate für Weiterbildung.

Die Servicestelle HOCHSCHULEWIRTSCHAFT, die das Wissenschaftsministerium mit dem Bildungswerk des Arbeitgeberverbandes Südwestmetall ins Leben gerufen hat, vernetzt Wissenschaft und Wirtschaft. Dies geschieht auch durch den Online-Katalog „Weiterbildende Bachelor-, Masterstudiengänge und Kontaktstudien an Hochschulen in Baden-Württemberg“.

Ab dem Jahr 2021 unterstützt das Wissenschaftsministerium die Hochschulen im Rahmen der ressortübergreifenden Weiterbildungsoffensive WEITER.mit.BILDUNG@BW dabei, ihre Weiterbildungsangebote sichtbarer zu machen. Dies geschieht über ein neu aufzubauendes digitales Schaufenster in Form der Plattform Hochschulweiterbildung@BW mit innovativer Reservierungs- und Buchungsfunktion. Mit einem Klick soll sich die ganze Welt der Weiterbildung an Hochschulen öffnen. Die Angebote an den Hochschulen werden sichtbar mit den Bedarfen der Unternehmen vernetzt und in die Breite getragen. Weil der persönliche Kontakt von Mensch zu Mensch und der Austausch in den Regionen wichtig ist, wird zudem ein landesweites Netzwerk mit einer „Kümmerer-Struktur“ (Regional- und Fachvernetzungsstellen) aufgebaut. Zudem wird die Etablierung eines Qualitätssiegels für die wissenschaftliche Weiterbildung angestrebt.

Pressemitteilung zu "WEITER.mit.BILDUNG@BW"