Pressemitteilung

Digitalisierung
  • 22.08.2018

Gamescom Köln: Ministerin Bauer besucht Baden-Württemberg-Stand auf der weltweit größten Messe für Computer- und Videospiele

  • Gamescom Köln

    Bild: Oliver Berg

Drei Tage, 900 Aussteller aus über 50 Ländern und Neuheiten aus allen Genres der Computer- und Videospielwelt – das ist die Gamescom 2018 in Köln. Die Besucherinnen und Besucher aus aller Welt können viele der Spielneuheiten selbst vor Ort testen. Bei „Games BW“ erfahren sie mehr über die Games-Szene im Südwesten. Wissenschafts- und Kunstministerin Theresia Bauer besucht am Mittwoch (22. August) die weltweit größte Messe für Computer- und Videospiele.

„Der Games-Sektor vermittelt digitale Kompetenzen in einer zunehmend digitalisierten Welt und ist zugleich Innovationstreiber für andere Branchen. Durch Animation und Virtual Reality sind digitale Spiele mit der Filmbranche eng vernetzt oder setzen als Serious Games neue Impulse im Bereich Gesundheit, Bildung und Kultur“, sagte Ministerin Theresia Bauer am Mittwoch (22. August) in Köln. Das Zusammenspiel von visuellen Effekten und Games sei in Baden-Württemberg stark ausgeprägt und werde immer weiter ausgebaut. „Dabei spielt sowohl die hervorragende Ausbildung in interaktiven Studiengängen als auch die Unternehmenspräsenz in Baden-Württemberg eine große Rolle. Diese Verzahnung trägt dazu bei, dass das Land international hervorragend aufgestellt ist und stärkt auch andere Bereiche der Digitalwirtschaft“, so Bauer weiter.

Die Ministerin eröffnete den Empfang der MFG Baden-Württemberg am Gemeinschaftsstand „Games BW“. Im Vorfeld informierte sie sich bei einem Rund-gang gemeinsam mit dem Geschäftsführer der MFG Baden-Württemberg, Prof. Carl Bergengruen, ausführlich über die neuesten Branchenentwicklungen.

Baden-Württemberg-Stand

Die Aussteller des Baden-Württemberg-Stands „Games BW“ kommen in diesem Jahr aus Heidelberg, Karlsruhe, Kirchheim/Teck, Ludwigsburg und Stuttgart und haben ihre neuesten Games im Gepäck. Unter den Ausstellern sind Games-Entwickler und Gamification-Experten genauso wie Animationsstudios oder Visual Effects (VFX)-Producer. Neben dem K³ Kultur- und Kreativwirtschaftsbüro Karlsruhe ist in diesem Jahr auch das Animation Media Cluster Region Stuttgart (AMCRS) Partner am Gemeinschaftsstand der MFG Baden-Württemberg.

„Der Stand bildet die Vielfalt der Games-Szene im Land ab“, so Prof. Carl Bergengruen, Geschäftsführer der MFG Baden-Württemberg. „Wir freuen uns, inzwischen zum sechsten Mal innovativen Games-Unternehmen und talentierten Entwicklern einen gemeinsamen Auftritt auf der Gamescom zu ermöglichen und so mehr Sichtbarkeit für die regionale Games-Branche zu schaffen.“

Games made in Baden-Württemberg

Baden-Württemberg hat das kulturelle und wirtschaftliche Potential von Computerspielen längst erkannt. Das Wissenschaftsministerium fördert bereits seit 2011 über die MFG mit dem Förderprogramm „Digital Content Funding“ pädagogisch wertvolle Computerspiele aller Genres mit über einer halben Million Euro jährlich. „Dabei unterstützen wir im Rahmen der Digitalisierungsstrategie des Landes digital@bw zusätzlich Entwicklungen im Bereich Virtual Reality: Die Schnittmengen von Computerspielen zu wichtigen verwandten Technologiebranchen, z.B. im Bereich VFX, werden immer größer. Das zeigt sich auch dadurch, dass in diesem Jahr zum ersten Mal das Animation Media Cluster der Region Stuttgart mit gleich drei Firmen am Baden-Württemberg-Stand auf der Gamescom vertreten ist“, so Kunstministerin Bauer abschließend.

Durch das Förderprogramm Digital Content Funding (DCF) der MFG Baden-Württemberg werden kleine und mittlere – vor allem junge – Unternehmen bei der Durchführung von innovativen Medienprojekten finanziell unterstützt. Es ist explizit auf Games, Apps, Virtual Reality (VR) und interaktive Inhalte zugeschnitten. DCF-geförderte Spiele präsentieren beispielsweise Studio Seufz Stuttgart oder Application Systems Heidelberg.


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