Pressemitteilung

Hochschulen
  • 01.02.2019

MWK-Programm zur Förderung von Gründungskultur an Hochschulen geht in die nächste Runde

Das Land fördert ab diesem Jahr 17 Hochschulen im Bereich Gründung. Dafür stellt das Wissenschaftsministerium rund 3,8 Millionen Euro bereit. Die neue Förderlinie „Gründungskultur“ knüpft an die bisherige Linie „Gründungskultur in Studium und Lehre“ an. Seit 2016 werden somit insgesamt 23 Gründungsprojekte an 33 Hochschulstandorten mit einer Fördersumme von knapp 12 Millionen Euro unterstützt. Ziel ist, das Thema Gründung zu einem festen Bestandteil der Lehre an vielen Hochschulen im ganzen Land zu machen.

„Um Baden-Württemberg als dynamisches Gründungsland zu stärken, wollen wir unternehmerisches Denken in den Hochschulen fest verankern. Die Hochschulen sind genau der richtige Ort, wo Gründungskultur entstehen kann: Sie bieten Freiräume zum Experimentieren, Erforschen, Anwenden, zum Erfahrungen sammeln. Wir unterstützen diesen Gründungsgeist in Forschung, Lehre und Transfer aktiv. Denn Start-ups und Spinoffs aus Hochschulen sind ent-scheidende Beschleuniger, um Forschungsergebnisse noch schneller zu zukunftsträchtigen Produkten und Dienstleistungen zu machen und den Innova-tionsstandort Baden-Württemberg agiler zu gestalten“, sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer am Freitag (1. Februar) in Stuttgart im Rahmen des Start-up BW Summit der Landesregierung.

Beim Start-up BW Summit nehmen über 350 ausstellende Start-ups aus Baden-Württemberg und aus internationalen Partnerregionen teil. Im Wettbewerb „Academic Seed Accelerator Program (ASAP) BW“ präsentieren sich auch mehr als 30 Gründungsteams aus den baden-württembergischen Hochschulen. Die vielversprechendsten Ideen werden durch Ministerin Bauer und Ministerin Dr. Hoffmeister-Kraut prämiert.

KI und Kunst: Gründung in vielen Themenbereichen

Beim geförderten „Gründungskultur“-Projekt „Let US elevate!“ an der Universität Stuttgart sollen sich Studierende beispielsweise mit dem Thema Gründung im Bereich der Intelligenten Systeme auseinandersetzen. Dazu wird mit Hilfe praxisbasierter Lernformate frühzeitig für die Idee einer unternehmerischen Selbstständigkeit geworben und mit individuellen Coachings unternehmerische Denkweisen vermittelt.

„Artrepreneurs" – ein weiteres gefördertes Projekt an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe – soll den Studierenden verschiedene Perspektiven einer beruflichen Laufbahn im Bereich Kunst eröffnen: vom klassischen künstlerischen Werdegang bis zur unternehmerischen Selbständigkeit.

Weitere Informationen

Mit der neuen Förderlinie „Gründungskultur“ werden ab 2019 zwölf Projekte an 17 Hochschulen unterstützt. Die geförderten Hochschulen sind:

  • Universitäten: Freiburg, Stuttgart, Ulm
  • Kunsthochschulen: Hochschule für Gestaltung Karlsruhe
  • Hochschulen für Angewandte Wissenschaften: Aalen, Biberach, Esslingen, Furtwangen, Heilbronn, Konstanz, Nürtingen-Geislingen, Offenburg, Pforzheim, Reutlingen, Hochschule der Medien Stuttgart, Hochschule für Technik Stuttgart, Hochschule Ulm. 

Weitere Informationen zu den einzelnen geförderten Projekten