Initiative "Europäische Hochschulen"

Europäische Hochschulallianzen

Seit 2019 fördert die Europäische Union (EU) mit der Initiative „Europäische Hochschulen“ Zusammenschlüsse von Hochschulen, die besonders weitreichende Formen der Zusammenarbeit erproben.

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Gemeinsam erarbeiten die Hochschulen langfristige Entwicklungsstrategien entlang der Ziele Nachhaltigkeit, Diversität und Geschlechtergerechtigkeit, sie fördern exzellente Forschung und stärken innovative Lehre. Gemeinsame Studienabschlüsse, studierendenzentrierte Lernwege und flexible Mobilitätsformate schaffen einen europaweiten Hochschulraum, in dem Lernen, Lehren und Forschen über sprachliche, kulturelle und Fächergrenzen hinweg zur Realität wird.

Neben der Stärkung des europäischen Wir-Gefühls vor allem in der jungen Generation zielt die EU-Initiative auf eine größere Sichtbarkeit und eine verbesserte Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Hochschullandschaft ab. Als Wegbereiter sollen die Allianzen den Europäischen Bildungs- und Forschungsraum gestalten und die Umsetzung der Europäischen Hochschulstrategie vorantreiben.

Europaweit gibt es inzwischen 73 Europäische Hochschulallianzen, an denen fast 650 Hochschulen aus 37 Ländern beteiligt sind. Die an Hochschulallianzen beteiligten Hochschulen erhalten umfangreiche Fördergelder aus EU-Mitteln. Darüber hinaus können sich deutsche Hochschulen in Allianzen für das nationale Begleitprogramm des DAAD bewerben und auf diese Weise finanzielle Förderung aus Mitteln des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) einwerben. Den baden-württembergischen Hochschulen stehen außerdem zusätzliche Landesmittel zur Verfügung, mithilfe derer die Aktivitäten der Allianzen gezielt unterstützt werden.

Die folgenden elf baden-württembergischen Hochschulen sind an zehn Europäischen Hochschulallianzen beteiligt:

FORBW für Europa: Gemeinsames Video der baden-württembergischen Hochschulen in Europäischen Hochschulallianzen

© Zentrum für Medienkompetenz, Eberhard-Karls-Universität Tübingen