Regionale ländliche Freilichtmuseen

Freilichtmuseen

Oldtimer-Traktorentreffen, Foto: Freilichtmuseum Vogtsbauernhöfe Gutach

In Baden-Württemberg gibt es sieben regionale ländliche Freilichtmuseen. Sie präsentieren mittlerweile rund 210 historische Gebäude aus unterschiedlichen Regionen: vor allem Bauernhäuser, Scheunen, Werkstätten, Wirts-, Schul- und Rathäuser, Bahnhöfe und Mühlen, aber auch Gärten, Außenanlagen und Ställe mit Tieren. Die Gebäude wurden mit Unterstützung des Landes originalgetreu wiederaufgebaut und geben Aufschluss über das landwirtschaftlich geprägte dörfliche Leben der vergangenen Jahrhunderte.

Markenzeichen der Freilichtmuseen ist die authentische Vermittlung von Geschichte in Verbindung mit einer lebendigen, anschaulichen Darstellung. Die Museen bilden damit wichtige kulturelle Zentren ihrer Regionen und sind von enormer Bedeutung für den Tourismus. Mit einer Mischung aus Unterhaltung und Bildung werden sie unterschiedlichen Zielgruppen gerecht. Schwerpunkte liegen auf der Kooperation mit Schulen und umfangreichen Angeboten für Kinder und Jugendliche

Die regionalen ländlichen Freilichtmuseen befinden sich in Trägerschaft von Landkreisen oder werden von Vereinen mit maßgeblicher Beteiligung der Kreise und Kommunen getragen. Das Land fördert die Freilichtmuseen neben den Zuwendungen zur Umsetzung von historischen Gebäuden auf das Museumsgelände auch mit Zuschüssen für Renovierungen und für die Kulturprogramme.

Logo Sieben im Süden

Freilichtmuseen Baden-Württemberg

Die sieben regionalen ländlichen Freilichtmuseen in Baden-Württemberg zählen mit über 650.000 Besucherinnen und Besuchern im Jahr zu den beliebtesten Ausflugszielen im Land. Mit ihren verschiedenen regionalen Schwerpunkten machen sie die historische Bau- und Alltagskultur des ländlichen Raumes mit allen Sinnen erlebbar. Mehr