Regionale ländliche Freilichtmuseen

Freilichtmuseen

Oldtimer-Traktorentreffen, Foto: Freilichtmuseum Vogtsbauernhöfe Gutach

Markenzeichen der Freilichtmuseen ist die authentische Vermittlung von Geschichte in Verbindung mit einer lebendigen, anschaulichen Darstellung. Die Museen bilden damit wichtige kulturelle Zentren ihrer Regionen. Mit einer Mischung aus Unterhaltung und Bildung werden sie ganz unterschiedlichen Zielgruppen gerecht. Schwerpunkte liegen dabei auf der Kooperation mit Schulen und umfangreichen Angeboten für Kinder und Jugendliche.

In Baden-Württemberg gibt es sieben regionale ländliche Freilichtmuseen. Sie präsentieren mittlerweile mehr als 170 Bauernhäuser, Scheunen, Werkstätten, Wirts-, Schul- und Rathäuser und andere Gebäude, die mit Unterstützung des Landes originalgetreu wieder aufgebaut wurden und Aufschluss geben über das landwirtschaftlich geprägte dörfliche Leben der vergangenen Jahrhunderte. Ein umfangreiches Angebot mit Vorführungen, Festen, Sonderausstellungen, Führungen und besonderen Kinderprogrammen vermittelt den Besuchern Eindrücke von Lebensweise, Handwerk und Brauchtum vergangener Zeiten. Die regionalen ländlichen Freilichtmuseen befinden sich in Trägerschaft von Landkreisen oder werden von Vereinen mit maßgeblicher Beteiligung der Kreise und Kommunen getragen. Das Land fördert die Freilichtmuseen insbesondere mit Zuwendungen zur Umsetzung von historischen Gebäuden auf das Museumsgelände. Ihre Bedeutung für den Tourismus ist enorm.

Logo Sieben im Süden

Freilichtmuseen Baden-Württemberg

Die sieben regionalen ländlichen Freilichtmuseen in Baden-Württemberg zählen mit über 650.000 Besucherinnen und Besuchern im Jahr zu den beliebtesten Ausflugszielen im Land. Mit ihren verschiedenen regionalen Schwerpunkten machen sie die historische Bau- und Alltagskultur des ländlichen Raumes mit allen Sinnen erlebbar. Mehr