Pressemitteilung

Kunst und Kultur
  • 24.09.2018

Ursula Jetter mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland geehrt

„Mit ihrem unermüdlichen Einsatz hat Ursula Jetter maßgeblich dazu beigetragen, der Musiktherapie im klinischen Alltag und weit darüber hinaus Geltung zu verschaffen. Deshalb ehren wir sie heute als Pionierin in diesem Feld mit dieser besonderen Auszeichnung“, sagte Staatssekretärin Petra Olschowski bei der Überreichung des Verdienstkreuzes am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Ursula Jetter am Montag (24. September) in der Galerie Zehntscheuer in Möglingen.

In den 1970er Jahren hat die Pädagogin und Diplom-Psychologin Ursula Jetter als eine der ersten Musiktherapie am Psychiatrische Landeskrankenhaus Winnenden eingesetzt. Daneben hat sie sich als Schriftstellerin und Herausgeberin der Zeitschrift „exempla“ um die Literaturförderung verdient gemacht. Besonderes Augenmerk widmete sie dabei der Förderung des schriftstellerischen Nachwuchses in und um Ludwigsburg – unabhängig davon, aus welchem Herkunftsland diese Nachwuchstalente nach Ludwigsburg gekommen waren.

„Durch ihr beeindruckendes berufliches, literarisches und kulturelles Engagement hat Ursula Jetter auch einen großen Beitrag zur kulturellen Belebung des Landkreises geleistet. Vielen Autoren bietet ihr Haus in Möglingen eine literarische und kulturelle Begegnungsstätte“, betonte Olschowski.

Ursula Jetter wurde 1940 in Bruchsal geboren. Sie studierte an den Pädagogischen Hochschulen in Lörrach und Ludwigsburg Pädagogik mit den Schwer-punkten Musik, Deutsch und Psychologie und anschließend Psychologie. Gemeinsam mit einem Kollegen baute sie Ende der 1970er Jahre die Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) der Musiktherapie auf.

Neben Publikationen zur Musiktherapie veröffentlichte Ursula Jetter eigene literarische Texte u.a. in der Literaturzeitschrift „exempla“, für die sie auch Herausgeberin wurde.

Auch nach dem Eintritt in den Ruhestand im Jahr 2000 kümmert sich Ursula Jetter weiterhin um psychisch kranke Menschen. In der Seniorenbegegnungs-stätte im Beck`schen Palais in Ludwigsburg leitet sie ehrenamtlich ein offenes Singen und einen Literaturkreis. Darüber hinaus ist sie seit dem Jahr 2002 Referentin der Schreibwerkstatt zur Förderung Schreibwilliger in moderner Literatur.


Kontakt

Wissenschaftsministerium 220x115

Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst

Königstraße 46
70173 Stuttgart

Bürgerreferentin:

Zur Ministerien-Webseite

Porträt

Theresia Bauer

Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst

Mehr

 

Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst

Newsletter

Immer auf dem neuesten Stand

Fußleiste