Exzellenzstrategie

Baden-Württemberg an der Spitze

Die Exzellenzstrategie ist ein Bund-Länder-Programm zur Förderung von Spitzenforschung an deutschen Universitäten. Ziel ist insbesondere, die internationale Wettbewerbsfähigkeit und Sichtbarkeit des Wissenschaftsstandorts Deutschland zu erhöhen.

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Eberhard-Karls-Universität Tübingen
Karsruher Institut für Technologie
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Universität Konstanz
Die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg ist ab 2027 Exzellenzuniversität

Die Exzellenzstrategie besteht aus zwei Förderlinien: Den Exzellenzclustern und den Exzellenzuniversitäten.

  • Exzellenzcluster sind Verbundforschungsprojekte in international wettbewerbsfähigen Forschungsfeldern an Universitäten oder in Universitätsverbünden. Die Entwicklung und Durchführung des Verfahrens in dieser Förderlinie obliegt der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). 
     
  • Die Förderlinie Exzellenzuniversitäten dient der dauerhaften Stärkung der Universitäten — entweder als Einzelinstitutionen oder als Verbünde. Außerdem soll ihre internationale Spitzenstellung in der Forschung auf Basis erfolgreicher Exzellenzcluster ausgebaut werden. Die Entwicklung und Durchführung des Verfahrens obliegt dem Wissenschaftsrat. 

Exzellenz im Land

Mit vier von bundesweit zehn Exzellenzuniversitäten ist Baden-Württemberg in der aktuellen Förderrunde (2019-2026) das erfolgreichste Bundesland in der Förderlinie „Exzellenzuniversitäten“. 2019 wurden die Universitäten Heidelberg, Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Konstanz und Tübingen mit diesem Titel geehrt. Darüber hinaus kann Baden-Württemberg 13 von bundesweit 70 Exzellenzclustern vorweisen. Im März 2026 haben die Universitäten in Tübingen, Heidelberg sowie das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ihren Exzellenztitel verteidigt. Die Universität Freiburg war mit ihrem Neuantrag erfolgreich und wurde von der Exzellenzkommission am 2. Oktober 2026 zur Förderung ab 2027 ausgewählt.

Das Land investiert jährlich mehr als 30 Millionen Euro in beide Förderlinien und bietet den Universitäten darüber hinaus eine Anschubfinanzierung, mit der die Antragstellung für die kommende Wettbewerbsrunde unterstützt wird.

Die zweite Wettbewerbsphase der Exzellenzstrategie ist Ende 2022 gestartet. Im Mai 2025 wurde über die Vergabe von Exzellenzclustern entschieden: 13 Exzellenzcluster gehen an die baden-württembergischen Landesuniversitäten. Damit kann das Land seine bundesweite Spitzenposition halten. Förderbeginn war der 1. Januar 2026.
Basierend auf der Entscheidung über Exzellenzcluster wurden bis Herbst 2025 die Anträge für die Förderlinie Exzellenzuniversität gestellt. Mit mindestens zwei Exzellenzclustern waren die Universitäten Freiburg, Heidelberg, Tübingen und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) antragsberechtigt.

Die Universitäten Heidelberg, Tübingen und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) sind am 11. März 2026 erfolgreich evaluiert worden. Sie werden bis mindestens 2033 als Exzellenzuniversitäten weitergefördert. Der Neuantrag der Universität Freiburg wurde am 2. Oktober 2026 bewilligt.

Durch die Exzellenzstrategie sollen die Profile der Universitäten geschärft und eine noch stärkere Vernetzung und Kooperation im Wissenschaftssystem ermöglicht werden.

Entscheidung über Exzellenzcluster (2025)

Entscheidung über die Weiterförderung der Exzellenzuniversitäten (2026)

Entscheidung über Exzellenzcluster (2026)