Forschung

Land fördert Präventionsnetzwerk mit rund zwei Millionen Euro

Im „Kompetenznetzwerk Präventivmedizin Baden-Württemberg“ entwickeln die Medizinischen Fakultäten Strategien für eine verbesserte Gesundheit im Land. In der dritten Förderphase werden gewachsene Strukturen nochmals ausgebaut und gestärkt.

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Symbolbild Präventivmedizin

Baden-Württemberg setzt ein Zeichen für eine gesündere Zukunft: Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst fördert das Kompetenznetzwerk Präventivmedizin Baden-Württemberg (KNPM-BW) bis Ende 2027 mit rund zwei Millionen Euro. Schwerpunkte der dritten Förderphase reichen vom Ausbau der entsprechenden Forschungs- und Dateninfrastruktur über den Wissenstransfer bis hin zu Präventionsinterventionen bei Themen wie Hitzeschutz, hausärztliche Versorgung, Kindergesundheit und Schwangerschaft.

„Im Kompetenznetzwerk Präventivmedizin Baden-Württemberg bündeln unsere Medizinischen Fakultäten ihre Expertise, um Volkskrankheiten wie Krebs oder Diabetes zu verhindern und den Gesundheitsstandort Baden-Württemberg zu stärken. Mit der weiteren Förderung des Netzwerks senden wir ein klares Signal für medizinische Spitzenforschung und nachhaltige Gesundheitsförderung, die bei den Menschen im Land ankommt“, sagte Wissenschaftsministerin Petra Olschowski am 29. Januar in Stuttgart.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit für unsere Gesundheit

Das Kompetenznetzwerk Präventivmedizin hat sich seit 2021 als Leuchtturm für evidenzbasierte Prävention und Public Health in Baden-Württemberg etabliert. Unter Federführung der Medizinischen Fakultät Mannheim arbeiten Forschende aus Medizin, Public Health, Psychologie, Ökonomie und weiteren Disziplinen an Lösungen für Prävention und Gesundheitsförderung in Baden-Württemberg. Der Brückenschlag in die Praxis gelingt durch die enge Kooperation mit Kommunen, Landesverwaltung, dem Öffentlichen Gesundheitsdienst und weiteren Partnern.

In der jetzt angelaufenen dritten Förderphase sollen gewachsene Strukturen verstetigt, die Zusammenarbeit der Akteure weiter ausgebaut und Nachwuchsforschende unterstützt werden. Auch in Zukunft trägt das Kompetenznetzwerk Präventivmedizin somit zur Strahlkraft und Resilienz des baden-württembergischen Gesundheits- und Wissenschaftssystems bei.

Weitere Informationen

  • Das Kompetenznetzwerk Präventivmedizin Baden-Württemberg umfasst die Medizinischen Fakultäten in Freiburg, Heidelberg, Mannheim, Tübingen und Ulm. Die Federführung liegt in Mannheim.
  • Von Januar 2026 bis Dezember 2027 wird das Netzwerk mit insgesamt 2.045.855 Euro aus Mitteln des Strukturfonds Hochschulmedizin der Hochschulfinanzierungsvereinbarung Baden-Württemberg 2026-2030 (HoFV III) gefördert.
  • Das Wissenschaftsministerium Baden-Württemberg fördert das Netzwerk seit 2021.

Näheres zum KNPM-BW: https://www.knpm-bw.de/