„Mit dem Innovationsfonds Kunst schaffen wir kreative Spielräume für neue Entwicklungen, für neue Ausdrucks- und Beteiligungsformen, für spartenübergreifende Ansätze oder ungewöhnliche Aufführungsorte“, sagte Staatssekretärin Neşe Erikli heute (16. Juli) in Stuttgart. „In diesem Jahr werden wir bewusst keinen zusätzlichen Themenschwerpunkt setzen. Kunst und Kultur sollen als vielfältiges Experimentierfeld gefördert werden.“
Erstmalig können auch Kommunen mit einer Größe von bis zu 50.000 Einwohnerinnen und Einwohnern direkt einen Antrag für ihre Kulturprojekte stellen. Bisher war die Antragsstellung nur für Kultureinrichtungen möglich, die es aber nicht in jeder Kommune gibt. Dazu ergänzte Erikli: „Die Kommunen leisten unverzichtbare Beiträge für das kulturellen Leben vor Ort. In der momentanen Finanzlage geraten Kunst und Kultur aber zunehmend unter Druck. Über den Innovationsfonds Kunst sollen nun auch kleine bis mittelgroße Kommunen dabei unterstützt werden, innovative und besondere Konzerte, Ausstellungen, Theatervorführungen etc. zu realisieren. Schließlich ist die Kultur nicht nur Beiwerk, sondern ein fundamentaler Bestandteil unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens.“
Gefördert werden innovative und außergewöhnliche Kunst- und Kulturprojekte, die neue Wege gehen – beispielsweise in Bezug auf Zielgruppen, Inhalte oder Darstellungsformen. Die ausgewählten Projekte werden mit mindestens 10.000 Euro und höchstens 30.000 Euro gefördert. Anträge können bis einschließlich 4. September eingereicht werden. Sie werden anschließend von einer unabhängigen Jury bewertet.
Mehr Informationen zum Innovationsfonds Kunst
Anträge für den Innovationsfonds Kunst 2026 können ab sofort online gestellt werden


