Kulturpolitik BW

Kulturpolitik für die Zukunft

Ausstellung Lichtkunst aus Kunstlicht, ZKM (Foto: © ZKM/Fabry)

Kulturpolitik für die Zukunft

Eine zunehmend heterogene Gesellschaft oder die Auswirkungen der Digitalisierung - allein diese Aspekte zeigen, dass wir heute im Kulturbereich vor anderen Herausforderungen stehen als noch vor wenigen Jahren. Es ist wichtig, dass die Kultureinrichtungen diese Veränderungen reflektieren und sich so aufstellen, dass sie morgen noch als öffentliche Orte attraktiv und somit relevant sind für die Gesellschaft. Kulturpolitik muss diesen Prozess begleiten und unterstützen. Deshalb haben wir einen umfangreichen, partizipativen Dialogprozess zur "Kulturpolitik der Zukunft" aufgelegt: Kulturpolitik BW. Ziel ist, gemeinsam mit Kultureinrichtungen, Künstlern, Experten und dem Publikum Handlungsempfehlungen für die Akteure in der Kunst- und Kulturszene zu formulieren.

  • Schaufenster

„Digitalität und Verantwortung“

Eine tolle Veranstaltung im  ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe mit einem etwas anderen Veranstaltungsformat: Mitten in der Ausstellung "Open Codes" diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ethische und rechtliche Grundlagen für eine Kulturpolitik der Zukunft.

  • Einfach Erklärt

Was ist der Dialogprozess Kulturpolitik BW?

Ziel ist, gemeinsam mit den Kunst- und Kultureinrichtungen, Künstlerinnen und Künstlern, Expertinnen und Experten sowie dem Publikum Handlungsempfehlungen für die Akteure in der Kunst- und Kulturszene zu formulieren.

  • Es geht weiter!

Termine

Die vier verschiedenen Themenforen "Digitale Welten", "Neue gesellschaftliche Bündnisse", "Strategien der Transformation – Neue Wege der Öffnung, Vermittlung und Verortung von Kultur" und "Kunst und Kultur in ländlichen Räumen" arbeiten weiter. Hier finden Sie alle Termine aus den einzelnen Foren.

Kulturpolitik BW
  • Was ist das?

Die vier Themen-Foren

In vier verschiedenen Themen-Foren werden über die Auswirkungen der Digitalisierung, die Potenziale neuer gesellschaftlicher Bündnisse für Kunst und Kultur, die notwendige Transformation von Kulturinstitutionen in einer diverser werdenden Gesellschaft sowie Kunst und Kultur in ländlichen Räumen diskutiert.

  • Startschuss

Auftakt zum Kulturdialog

Eine tolle Resonanz beim Auftakt des Kulturdialogs: Ministerin Theresia Bauer und Staatssekretärin Petra Olschowski gaben gemeinsam bei einer Veranstaltung mit rund 200 Vertreterinnen und Vertretern aus Kunst und Kultur den Startschuss. In den kommenden zwei Jahren folgen landesweit Veranstaltungen in unterschiedlichen Dialog- und Beteiligungsformaten.

Ausstellung Open Codes (ZKM Karlsruhe), Foto: dpa
  • Themen-Forum 1

Digitale Welten

Die Digitalisierung hat auch kulturelle und ethische Dimensionen. Dieses Themenfeld diskutiert daher die Rolle und das Selbstverständnis von Kunst und Kultur in der digitalen Gesellschaft, was die Digitalisierung für die künstlerische Arbeit, für Funktionsweise und Management von Kultureinrichtungen bedeutet?

Flüchtlinge beteiligen sich an einem Kulturprojekt.
  • Themen-Forum 2

Neue gesellschaftliche Bündnisse

Welche Beiträge leisten Kunst und Kultur zur Demokratie und zum gesellschaftlichen Zusammenhalt? Wie können Kunst und Kultur durch neue Allianzen zwischen Künstlern, Kulturein-richtungen, Amateurkunst, freier Szene und Akteuren der Zivilgesellschaft gestärkt werden?

Ausstellungsansicht mit Werken von Ben Vautier und Timm Ulrichs (»Casual : Causal«, 1982) »[un]erwartet. Die Kunst des Zufalls« (24.09.2016 – 19.02.2017), Kunstmuseum Stuttgart, Foto: Frank Kleinbach © VG Bild-Kunst, Bonn 2016 für Ben Vautier und Timm Ulrichs
  • Themen-Forum 3

Strategien der Transformation

Wir wollen neue Wege der Öffnung, Vermittlung und Verortung von Kultur beschreiten. Doch wie sehen diese aus? Wo verorten sich Kultureinrichtungen in der gesellschaftlichen Diskussion um Identität und Vielfalt, Regionalität und Internationalität?

Heimatmuseum "Schwarzes Tor", Außenanlage
Franz West
Brückenköpfe (Lemuren) I und II
  • Themen-Forum 4

Kunst und Kultur in ländlichen Räumen

Wie muss eine zeitgemäße Kulturarbeit im ländlichen Raum gestaltet und gefördert werden? Welche Bedeutung haben Vernetzung und Kooperation? Welche Veränderungsprozesse sollten gestaltet werden? Was muss erhalten bleiben?