Kunst und Kultur in ländlichen Räumen

Themen-Forum 4
  • 08.08.2018

Kunst und Kultur in ländlichen Räumen

  • Heimatmuseum "Schwarzes Tor", Außenanlage
Franz West
Brückenköpfe (Lemuren) I und II

    Bild: Heimatmuseum "Schwarzes Tor", Außenanlage, Franz West

Wie muss eine zeitgemäße Kulturarbeit im ländlichen Raum gestaltet und gefördert werden? Welche Bedeutung haben Vernetzung und Kooperation? Welche Veränderungsprozesse sollten gestaltet werden? Was muss erhalten bleiben? Unter anderem diese Frage stehen im Zentrum der Diskussion des Themenforums "Kunst und Kultur in ländlichen Räumen".

Bei der Auftaktveranstaltung diskutierten rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Kunst- und Kultureinrichtungen und Verwaltung, über eine zeitgemäße Ausrichtung und neue Zielsetzungen in der Kulturarbeit und die Frage, wie Kulturakteure in ländlichen Räumen gefördert werden sollten. Von Herausforderungen und Veränderungsprozessen in ländlichen Räumen über Chancen und Vorteile – ein Zwischenfazit des Austausches ist, dass es im Spannungsfeld zwischen urbanen Zentren und ländlichen Räumen nicht um den Transfer des städtischen Kunstverständnisses geht, sondern in ländlichen Räumen jeweils regionale Identitäten und Bedürfnisse eine wichtige Rolle spielen.

Wunsch nach Vernetzungs- und Kooperationsstruktur

Geäußert wurde auch der Wunsch nach einer professionellen Koordination regionaler Netzwerke bzw. einer Vernetzungs- und Kooperationsstruktur für Kulturakteure, Kultur- und Bildungseinrichtungen, Ehrenamtliche und Landkreise. Eine solche interkommunale Zusammenarbeit sei jedoch nur möglich, wenn der politische Auftrag nicht an "Kirchturmgrenzen" ende, sondern entsprechende Begrenzungen aufgelöst würden.

Was ist bis jetzt passiert?

Am 5. Dezember 2018 traf sich das Forum zu einer ersten Arbeitssitzung unter dem Titel "Veränderungsprozesse in Ländlichen Räumen". Nach einem Impulsvortrag von Dr. Patrick S. Föhl zum Thema Kulturentwicklung in Ländlichen Räumen setzte sich dei Arbeit in vier verschiedenen Thementischen fort:

  • Thementisch 1: Welche Herausforderungen und Veränderungsprozesse gibt es in ländlichen Räumen? Wie können sie gestaltet werden?
  • Thementisch 2: Welche spezifischen Stärken und Potenziale können ausgebaut werden? Welche Unterstützung benötigen die Kulturakteure vor Ort?
  • Thementisch 3: Wie entwickelt sich das Spannungsfeld zwischen urbanen Zentren und ländlichen Räumen? Wie kann ein wechselseitiger Wissenstransfer zwischen Stadt und Land aussehen?
  • Thementisch 4: Was können Kunst und Kultur in ländlichen Räumen leisten? Wie sieht ein qualitatives, zeitgemäßes Kulturangebot in ländlichen Räumen aus?

Das Protokoll mit den Diskussionsergebnissen stehen hier zum Download.