• Ausstellung Lichtkunst aus Kunstlicht, ZKM, Foto: Fabry

    Kulturpolitik BW

    Kulturpolitik für die Zukunft

Kulturpolitik BW

Dialogprozess

Kulturpolitik für die Zukunft

Eine zunehmend heterogene Gesellschaft, die Beschleunigung, mit der wir es in fast allen Lebensbereichen zu tun haben und die Auswirkungen der Digitalisierung - allein diese drei Aspekte machen deutlich, dass wir heute auch im Kulturbereich vor anderen Herausforderungen stehen als noch vor wenigen Jahren. Es ist wichtig, dass die Kultureinrichtungen diese Veränderungen reflektieren und sich so aufstellen, dass sie morgen noch als öffentliche Orte attraktiv und somit relevant sind für die Gesellschaft. Kulturpolitik muss diesen Prozess begleiten und unterstützen. Deshalb hat das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst nun einen umfangreichen, partizipativen Dialogprozess zur "Kulturpolitik der Zukunft" aufgelegt: Kulturpolitik BW.

Positionen - Perspektiven - Programme: Startschuss für zweijährigen Prozess

Ziel ist, gemeinsam mit den Kunst- und Kultureinrichtungen, Künstlerinnen und Künstlern, Expertinnen und Experten sowie dem Publikum Handlungsempfehlungen für die Akteure in der Kunst- und Kulturszene zu formulieren.  An der Auftaktveranstaltung am 20. Juni in Stuttgart nahmen rund 200 Vertreterinnen und Vertreter aus Kunst und Kultur teil. In den kommenden zwei Jahren folgen landesweit Veranstaltungen in unterschiedlichen Dialog- und Beteiligungsformaten.

In vier verschiedenen Themen-Foren werden über die Auswirkungen der Digitalisierung, die Potenziale neuer gesellschaftlicher Bündnisse für Kunst und Kultur, die notwendige Transformation von Kulturinstitutionen in einer diverser werdenden Gesellschaft sowie Kunst und Kultur in ländlichen Räumen diskutiert.

"Aus den Ergebnissen des Dialogprozesses werden wir die Grundlagen einer Kulturpolitik für das nächste Jahrzehnt entwickeln. Denn Kunst und Kultur sind unverzichtbar für ein demokratisches, tolerantes, empathisches, offenes und friedliches Zusammenleben", sagt Kunststaatssekretärin Petra Olschowski.

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